Am Ende nur Vierter

Am 7. April fand das Bronzespiel der 1. Damen Bundesliga im Fuchsbau statt. Gegnerinnen waren die Damen vom ETV Hamburg. Nach der großen Enttäuschung im Play-Off Halbfinale, in dem man sich in zwei Spielen Weißenfels geschlagen geben musste, wollten die Füchse heute alles investieren, um wenigstens Bronze zu holen.
Die Füchse mussten auf Riana Mena König und Marie Hu verzichten. Folgendes Aufgebot kämpfte um Platz 3:

[T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Laura Göbel, Shawnee Jürgens, [C] Anna-Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, [T] Lena Baccus, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Greta Melchert, Annika Hinz, Dorit Melchert, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Corinna Elsemann, Lea Hübel

Die Füchse starteten schwach in die Partie. Wie so häufig in dieser Saison agierten sie zu Beginn nervös, was zur Folge hatte, dass der Ball immer wieder leicht an Hamburg abgegeben wurde. Doch auch Hamburg wusste aus dem ersten Drittel nicht viel zu holen. Es war viel hin und her und wenig hochklassiges Floorball zu sehen. Hamburg hatte mehr Ballbesitz, aber es waren die Füchse, die Großchancen hatten und vergaben. Kurz vor Ertönen der Pausensirene unterlief den Füchsen ein Wechselfehler, sodass Hamburg das zweite Drittel in Überzahl begann.
Die Füchse verteidigten in den zwei Minuten zu viert allerdings stark und konnten eine Hamburger Führung vorerst verhindern.
Im 5 gegen 5 steigerten die Füchse sich aber auch anfangs des zweiten Drittels nicht. Hamburg hatte mehr Ballbesitz und wurde nur selten gut unter Druck gesetzt. Hatte man selbst mal den Ball, wurde dieser schnell wieder verspielt. Nach 10 Minuten erhielt Winona Jürgens eine zwei Minuten Strafe für Stockschlag. Die Unterzahlreihe konnte diesmal nicht verhindern, dass Hamburg das 1:0 erzielte. Nur zwei Minuten später erhöhte Hamburg sogar auf 2:0. Fina Gouba kam frei zum Schuss und versenkte den Ball im linken Eck. Erst jetzt merkten die Füchse, was hier auf dem Spiel stand, und begannen richtig mitzuspielen. Lena Best (Assist Sarah Hoymann) erzielte nach 16 Minuten im zweiten Drittel den Anschlusstreffer. Mit knappem Rückstand ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann anders als gewünscht. Nach 5 Minuten war es erneut Hamburg, die sich auf dem Spielberichtsbogen verewigen konnten. Ellen Kunigk konnte unbedrängt zum 3:1 einschießen. Dieser Abstand hielt aber nicht lange. In der achten Spielminute kämpfte sich Lena Best bis vors gegnerische Tor. Im Kampf um den Ball sprang dieser nach oben und Lena Best war die erste, die ihn treffen konnte. Einhändig mit der Rückhand brachte sie den Ball zum 3:2 für die Füchse unter.
Die Füchse waren nun am Drücker. Jana Baccus hatte die große Chance auf 3:3 auszugleichen, traf den Ball aber nicht richtig, sodass dieser übers Tor segelte.
Hamburg nutze das Unvermögen der Füchse die Chancen zu verwerten, um die Führung weiterauszubauen. Nach inkonsequentem Pressing durch die Füchse Defense gelang es Hamburg den Ball nach vorne zu schlagen, wo Ina Jensen wartete und versenkte (17. Spielminute). Jetzt blieben den Füchsen nur noch 3 Minuten, um zwei Tore Abstand aufzuholen. Als Konsequenz daraus nahmen die Trainer Kevin und Ralf Buckermann den Torhüter aus dem Tor, um eine 6 gegen 5 Überzahl zu kreieren. Das war sehr erfolgreich. Bei 18:22 war es zuerst Lena Best, die nach Vorlage von Winona Jürgens auf 4:3 verkürzte. Nur 17 Sekunden später gelang Shawnee Jürgens ebenfalls auf Assist von Winona Jürgens, der umjubelte Ausgleich. Die restlichen 81 Sekunden Spielzeit blieben ereignislos, sodass es in die Verlängerung ging.

Die Füchse waren nun spielbestimmend und ließen auch in der Verlängerung den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Nach vier gespielten Minuten zog Lena Best in die Mitte und hatte freie Schussbahn aufs gegnerische Tor. Der Abschlussversuch wurde allerdings von Hamburg unterbunden, indem Lena Best aufgrund von Bein stellen zu Fall kam. Aus unerfindlichen Gründen entschieden sich die beiden Schiedsrichter weiterspielen zu lassen und Hamburg kam an den Ball. Wenig später gelang ihnen dann der Siegtreffer. Die Füchse hatten zu langsam nach hinten verschoben, sodass Fina Gouba freie Schussbahn hatte.

Damit war der Traum von Bronze ausgeträumt und eine im Endeffekt enttäuschende Saison beendet.
In den entscheidenden Momenten wie heute und auch in den Halbfinals sowie Pokalspielen hatten die Füchse ihre Leistung kaum auf den Platz gebracht. Heute zum Beispiel hatte es ganze 30 Minuten gebraucht bis die Füchse anfingen mitzuspielen. Das reicht leider nicht um am Ende der Saison oben zu stehen. Jetzt gilt es die Enttäuschung zu verarbeiten und ab Ende Mai wieder mit vollen Akkus in die Saisonvorbereitung zu starten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern der Saison 18/19 und hoffen uns auch in der nächsten Spielzeit wieder im Fuchsbau zu begegnen.

Füchse erliegen der Tollwut

Im letzten Spiel der Saison empfingen die Füchse die Mannschaft von Tollwut Ebersgöns zum direkten Duell um den dritten Tabellenplatz. Die Füchse gingen mit einem Punkt Vorsprung, aber einem Spiel weniger in das Match. Für Ebersgöns steht zum Saisonabschluss noch ein Nachholspiel gegen den BSV Roxel auf dem Programm.

Trainer Ralf Buckermann standen folgende Spieler zur Verfügung:

Lennart Gottwald, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, [C] Kevin Buckermann, Anna-Lena Best, Jens Kürbis, Felix Grün, Tim Osterkamp, Marvin Höcker, Fabian Hehn, Niklas Skalix, [T] Till Reimer

Kapitän Kevin Buckermann schaffte damit sein Comeback gerade noch rechtzeitig vor der Saisonpause. Weniger als drei Minuten nachdem die Münsteraner Schiedsrichter, Andre Kiethe und Jonas Ewering, das Spiel anpfiffen hatte Jan Niklas Buckermann den Ball schon zum 1:0 ins Tor befördert. Kaum eine Minute später wurde die erste Zweiminutenstrafen ausgesprochen, in diesem Fall gegen Martin Meyer von Ebersgöns wegen Blockieren des Stocks. Die Überzahl der Mülheimer blieb ungenutzt, sowie weitere Chancen im Verlauf des ersten Drittels. Kurz vor der Drittelpause nutzten dann die Gäste eine ihrer Chancen für den Ausgleich zum – aus ihrer Sicht – psychologisch optimalen Zeitpunkt (Lian Rau, Assist: Marius Herrmann).

Das zweite Drittel brachte weitere Zeitstrafen: Luca Rau musste in der 27. Minute wegen Stoßens auf die Strafbank, Jannis Kempkes in der 33. wegen Sperrens. Letzterer leitete direkt nach seiner Rückkehr einen Konter ein und bereitete damit das 2:1 durch Tim Osterkamp vor. Schon in der 36. Minute waren die Füchse wieder in Überzahl (2 Minuten gegen Lian Rau, überharter Körpereinsatz) und konnten diese im dritten Anlauf in Person von Felix Grün auf Zuspiel von Tim Osterkamp zum 3:1 nutzen. Keine Zwei Minuten später erhöhte Kevin Buckermann sehenswert mit der Rückhand durch seine eigenen Beine auf 4:1. Die Füchse schienen auf einem guten Weg zum sicheren dritten Platz zu sein. 33 Sekunden vor dem Ende des Drittels erhielt jedoch auch Niklas Skalix eine Zeitstrafe, die zum 4:2 in Ebersgönser Überzahl durch Florian Beppler-Alt (Assist: Anton Hautzel) vier Sekunden vor der Drittelpause führte.

Wieder mussten die Füchse mit grimmigen Mienen in die Kabine gehen und sich von diesem Rückschlag erholen. Aber das Schlussdrittel schloss an wo das zweite geendet hatte. In der 48. Minute musste Tim Osterkamp – wie Niklas Skalix vor ihm – zwei Minuten wegen Stoßens auf die Strafbank. Und wieder brauchte Ebersgöns nicht einmal eine halbe Minute, um in Überzahl das 4:3 zu erzielen: Lian Rau netzte auf Vorlage von Anton Hautzel ein. In der 51. Minute war es dann der Vorlagengeber Anton Hautzel, der seinerseits auf die Strafbank musste, was die Gastgeber jedoch nicht nutzen konnten. Ebersgöns machte nun viel Druck und konnte in der 58. Minute schließlich durch Marius Herrmann ausgleichen (Assist: Anton Hautzel). Aufgrund der Tabellensituation nahmen die Füchse den an diesem Tag wieder starken Goalie Till Reimer heraus, um mit sechs Feldspielern noch drei Punkte erzwingen zu können. Doch die Verteidigung der Gäste hielt stand, sodass es in Overtime um den dritten zu vergebenden Punkt ging. Am Ende war es ein Schuss nach einem Bogenlauf von Anton Hautzel, der Tollwut Ebersgöns den Sieg bescherte.

Die Füchse sind enttäuscht über die Niederlage, die bedeutet, dass der dritte Tabellenplatz nur noch rechnerisch möglich ist, können aber trotzdem auf eine gute Saison zurückblicken, in der sich einige junge Spieler bewärt haben, die dem Team hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Das Ende der Saison bietet den vielen angeschlagenen in den Reihen der Füchse außerdem Gelegenheit zur Regeneration, bevor die Vorbereitung auf die nächste Saison beginnt.

(fgr)

Niederlage zum Abschluss der regulären Saison

Am 03.03.2019 luden die Füchse zum letzten Spiel der regulären Saison in der Damen Bundesliga in den Fuchsbau ein. Gegner waren die ETV Lady Piranhhas aus Hamburg. Bereits vor der Partie stand fest, dass die Füchse die reguläre Saison auf dem dritten Tabellenplatz abschließen würden, die Partie konnte also genutzt werden, um den letzten Feinschliff für die Play-Offs vorzunehmen.

Folgender Kader stand den Trainern Kevin und Ralf Buckermann zur Verfügung:

Dimitra Schöpp, Laura Göbel, Riana Mena König, Shawnee Jürgens, [C] Anna-Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Madelyn Castillo Lantigua, Greta Melchert, Annika Hinz, Dorit Melchert, Lara Kürbis, [T] Jana Bornemann

Da alle drei Torhüterinnen der Füchse verletzt ausfielen, übernahm Jana Bornemann den Job im Tor.

Die Füchse starteten sehr gut ins Spiel. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen und immer wieder konnten Torchancen herausgespielt werden. Die Piranhhas hingegen bissen sich an der Füchseabwehr die Zähne aus und konnten Torhüterin Jana Bornemann nur selten prüfen. Nach zehn gespielten Minuten traf Lena Göbel auf Vorlage von Lena Best zum 1:0 für die Füchse. Vier Minuten später legte Shawnee Jürgens (Assist Maren Grzenia) nach. Mit 2:0 ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel ließ die Konzentration der Füchse nach und Hamburg kam immer öfter gefährlich vors Füchsetor. Nach nur einer Minute im zweiten Drittel verkürzte Hamburg auf 2:1. Doch die Füchse wussten die passende Antwort, Lena Best stellte auf Vorlage von Lena Göbel den alten Abstand wieder her. Dieser hielt aber nur genau 9 Sekunden, ehe Hamburg erneut einnetzte. Weitere 30 Sekunden später kamen sie sogar zum 3:3 Ausgleich. Die Unkonzentriertheit der Füchse zeigte sich nicht nur im Ergebnis, sondern auch an vielen unnötigen Stockschlägen. Immer wieder war man einen Schritt zu spät und traf den Schläger statt den Ball. In der 9. Minute des zweiten Drittels musste Winona Jürgens deswegen auf die Strafbank. Die Unterzahl konnte aber schadlos überstanden werden. Kurz nach dem die Füchse wieder komplett waren, gelang Shawnee Jürgens sogar der erneute Führungstreffer. Der Assist kam von Winona Jürgens. In der vierzehnten Spielminute erhöhte Lena Best auf Vorlage von Lena Göbel auf 5:3. Es schien als ob die Füchse die Partie, die hitziger geworden war, wieder unter Kontrolle hatte. Kurz vor Ende des Drittels war es aber Hamburg, die erneut verkürzen konnten.

Mit 5:4 ging es ins letzte Drittel. Hier machten die Füchse ihren Spielfluss durch weitere unnötige zwei Minuten Strafen wegen Stockschlags zu Nichte. In der zweiten Spielminute war es Lara Kürbis, die auf die Strafbank wanderte. Hamburg nutzte dies zum 5:5 Ausgleich. Zehn Minuten später gingen sie sogar das erste Mal in Führung. Lena Best hatte daraufhin die Chance durch einen Penalty auf 6:6 auszugleichen, die sie nicht zu nutzen wusste. Stattdessen nutzte Hamburg eine weitere Strafe wegen Stockschlags, diesmal traf es Dorit Melchert, um auf 5:7 davonzuziehen. Zwar ließ Shawnee Jürgens die Hoffnung wieder aufleben, als sie nur 7 Sekunden später auf 6:7 verkürzte, aber wie sehr die Füchse es auch versuchten der Pfosten und die gegnerische Torhüterin sorgten dafür, dass die Füchse nicht mehr zum Ausgleich kamen.

Trotz der Niederlage stehen die Füchse in den Play-Offs. Der Gegner werden die nach der regulären Saison auf Platz 2 stehenden Damen vom UHC Weißenfels sein.

Füchse gewinnen bei Scheine für Vereine

Im letzten Jahr nahm unser Verein erstmalig an der Aktion „Scheine für Vereine“ von unserem lokalen Radiosender „Radio Mülheim“ teil.
Jeden Morgen im Aktionszeitraum wird ein Los gezogen. Der gezogene Verein hat dann die Möglichkeit sich innerhalb von zehn Minuten beim Radiosender zu melden und gewinnt dann die stolze Summe von 2500€.

Dieses Jahr meldete Patricia Westenberger unseren Verein an und gab noch Jill Guerbouj, Sandra Fröhlich, Markus Westenberger und Kirsten Göbel als weitere Kontaktpersonen an, die fleißig jeden Morgen auf das große Los warteten.
Am Donnerstag, den 28.02., wurden unsere Füchse dann gezogen und wenige Minuten später war Jill Guerbouj im Radio zu hören.

Wir freuen uns über diesen Gewinn, der für neue Trikots in unseren Jugendmannschaften eingesetzt wird und bedanken uns bei allen Personen, die an dieser Aktion fleißig für unseren Verein beteiligt waren.

Füchse kommen auf Osttour unter die Räder

Am 23.02./24.02. reisten die Damen der Füchse für zwei Spiele in den Osten. Am Samstag ging es gegen den UHC Weißenfels und am Sonntag gegen den MFBC Grimma. Mit zwei Siegen konnte man noch auf Platz 1 rutschen, von daher reiste das Team hochmotiviert an.

Coach Kevin Buckermann musste dabei einige Ausfälle verzeichnen. Mit Annika Hinz, Madelyn Castillo Lantigua und Marie Hu fehlten gleich drei nominelle Verteidigerinnen. Außerdem mussten die Füchsinnen auf Allrounder Corinna Elsemann verzichten. Auf der Torhüterposition müssen weiterhin Verletzungen auskuriert werden. Lena Baccus und Miriam Rustemeier fuhren zwar als Betreuerinnen mit, konnten aber nicht ins Spielgeschehen eingreifen.

Es machte sich folgender Kader auf den Weg nach Weißenfels und Grimma:
[T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Laura Göbel, Riana Mena König, Shawnee Jürgens, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Sarah Hoymann, Greta Melchert, Dorit Melchert und Lara Kürbis.

Am Samstag hieß der Gegner UHC Weißenfels. Im Bundesligahinspiel konnten die Füchse noch in Verlängerung siegen, im Pokal war allerdings Endstation gegen den Rekordmeister. Heute sollte durch einen Sieg der Tabellenplatz 2 verteidigt werden.

Leider lief das Spiel nicht so wie die Füchse sich erhofft hatten. Anfangs agierten beide Teams etwas nervös. Weißenfels gelang es allerdings schneller diese Nervosität abzulegen, und ging in der 9. Spielminute mit 1:0 in Führung. Daraufhin kreierten die Füchse ein paar Chancen, hauptsächlich hatte aber der UHC den Ball. Das 2:0 folgte in der 14. Spielminute. Kurz vor der Drittelpause hatte Lena Best die Chance im 1 gegen 1 gegen die Weißenfelser Torhüterin den Anschluss zu erzielen, was ihr nicht gelang. Im Gegenzug schob der UHC zum 3:0 ein. So ging es in die Pause.

Auch im zweiten Drittel konnten die Füchse ihre Stärken nicht zeigen. Bereits nach 42 Sekunden erhöhte der UHC auf 4:0. Es wirkte fast als ob man das Team im Gegensatz zur bisherigen Saison komplett ausgewechselt hatte. Kaum ein Ball konnte mitgenommen werden, in der Verteidigung passierten immer wieder krasse Stellungsfehler und das gewohnt starke Offensivspiel kam komplett zum Erliegen. Der UHC hatte die Zügel in dieser Partie klar in der Hand und den Füchsen gelang es nicht sich loszureißen. Die Unkonzentriertheit der Füchse zeigte sich Mitte des Drittels auch in unnötigen zwei Minuten Strafen. Zuerst musste Maren Grzenia wegen wiederholtem Stockschlag für zwei Minuten auf die Strafbank- 5:0. Dann folgte Jana Baccus wegen Wechselfehlers- 6:0. Bis zur Pause erhöhte der UHC sogar noch auf 8:0. Die Füchse wirkten wie gelähmt.

Auch das letzte Drittel brachte kaum Besserung. Zwar sorgten Riana Mena König (Assist Winona Jürgens) und Lena Best dafür, dass die Füchse nicht ohne Tor aus dem Spiel gingen, der UHC netzte aber auch noch ganze vier Mal ein. 12:2 das ernüchternde Endergebnis.

Diesen Dämpfer hieß es schnellstmöglich abzuschütteln, denn bis zum nächsten Spiel gegen den MFBC hatte man nur 24 Stunden Zeit.

Auch dieses Spiel konnte schlechter nicht starten. Nach 25 Sekunden lag man bereits mit 2:0 zurück. Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft, nochmal binnen 24 Stunden wollte man sich nicht so abschlachten lassen. Endlich sprühte der Kampfgeist wieder aus der Mannschaft und es entwickelte sich eine hart geführte Partie auf Augenhöhe. Jana Baccus gelang auf Vorlage von Lena Best das 2:1 und bis zur Pause hatten die Füchse viele Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, die sie leider nicht nutzen konnten.

Auch im zweiten Drittel blieb das Spiel hart. Lena Best musste in der 7. Spielminute für 2 Minuten wegen Stoßens auf die Strafbank. Grimma nutzte das, um auf 3:1 zu erhöhen. Das ließen die Füchse nicht auf sich sitzen, 20 Sekunden später stellte Lena Best den alten Abstand wieder her. Die Füchse waren nah dran am Ausgleich, doch dieser wollte einfach nicht fallen. Stattdessen erhöhte Grimmas Topscorerin Anne Marie Mietz auf 4:2. Die Antwort der Füchse ließ aber erneut nicht lange auf sich warten. 30 Sekunden später bereitete Laura Göbel das 4:3 per sehenswertem Pass auf Shawnee Jürgens vor, die nur noch einschieben musste. Die Füchse waren festentschlossen die Partie noch zu drehen, aber wieder war es die Unkonzentriertheit, die einen Strich durch die Rechnung machte. Die Füchse waren scheinbar in Gedanken schon in der Drittelpause, wodurch Grimma in der letzten Spielminute noch zwei Treffer erzielen konnte.

Mit einem deutlichen 6:3 Rückstand ging es ins letzte Drittel. Die passende Antwort wusste erneut Jana Baccus, die auf Vorlage von Sarah Hoymann, auf 6:4 verkürzen konnte. Die Chancen das Ergebnis weiter zu verkürzen, bekamen die Füchse als die Grimma Spielerin Jasmin Maudrich für zwei Minuten wegen Stoßens auf die Strafbank musste. Die Überzahl konnte zwar nicht genutzt werden, wenig später erhielt Grimma aber erneut eine Strafe wegen Stoßens. Diesmal war es erneut Jana Baccus mit ihrem dritten Tor des Tages (Vorlage Lena Best), die auf 6:5 verkürzen konnte.
Die Füchse waren wieder dran und hatten bis kurz vor Schluss die Möglichkeit auszugleichen. In der letzten Spielminute nahmen die Füchse den Goalie aus dem Tor, die Bemühungen wurden aber nicht mehr belohnt. Stattdessen schraubte Grimma den Spielstand durch zwei Empty Net Tore noch auf 8:5 nach oben.

Durch die zwei Niederlagen ziehen die Füchse nun als Dritter in die Play Offs ein und spielen aller Voraussicht nach erneut gegen den UHC Weißenfels. Das Spiel am Sonntag hat gezeigt, dass die Füchse auf Augenhöhe mit den anderen beiden Topteams spielen können, wenn sie ihre Leistung aufs Feld bringen. Gelingt das in den Play Offs, ist alles möglich.

Bevor es dazu kommt, steht aber am 3. März noch das letzte Heimspiel der regulären Saison an. Gegner sind die ETV Lady Piranhhas aus Hamburg.

Füchse halten Kurs auf den dritten Platz

Marvin Höcker war an vier Füchsetreffern beteiligt.

Am Sonntag empfingen die Dümptener Füchse die Gettorfer Seahawks. Die Gäste aus Gettorf sind momentan Vorletzter und brauchen dringend Punkte im Abstiegskampf. Mit dieser Voraussetzung erwartete man ein kämpferischen Auftritt der Gäste.

Dem Trainer der Füchse, Ralf Buckermann, standen folgende Spieler zur Verfügung:
[T] Till Reimer, Lennart Gottwald, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Jens Kürbis, [C] Felix Grün, Tim Osterkamp, Marvin Höcker, Fabian Hehn, Jannik Weiß und Niklas Skalix

Das Spiel ging gut los für die Füchse. Sie konnten in der fünften Spielminute eine zweiminütige Zeitstrafe herausholen und in der darauffolgenden Überzahl direkt mit 1:0 in Führung gehen. Der Torschütze war Jan Niklas Buckermann und die Vorlage kam von Jannik Weiß. Jedoch konnten die Gäste aus Gettorf nur wenige Sekunden später den Ausgleich durch Leon Werner erzielen. Davon ließen sich die Füchse aber nicht aus der Ruhe bringen und konnten durch Marvin Höcker in der schon in der sechsten Spielminute wieder in Führung gehen. In der 10. Spielminute erzielten die Gäste durch Enrique Ebert den erneuten Ausgleich. Die Füchse waren das bessere Team und konnten durch Julius Kaps auf Vorlage von Felix Grün in der 17. Spielminute wieder in Führung gehen. Der Pausenstand lautete 3:2 für die Füchse.

Das zweite Drittel begann – wie schon das erste – gut für die Füchse, denn sie konnten ihre Führung acht Minuten nach Wiederanpfiff auf 4:2 durch Jens Kürbis auf Vorlage von Marvin Höcker ausbauen. Nur eine Minute später erhielt Lennart Gottwald eine Zweiminutenstrafe, die darauffolgende Unterzahl konnte aber ohne Gegentor überstanden werden. Kurz vor Schluss des zweiten Drittels erzielte Jens Kürbis auf Vorlage von Marvin Höcker das 5:2. Wenige Augenblicke später erzielten die Gäste das 5:3 durch Marten Hems. In der letzten Spielminute des zweiten Drittels gelang es den Füchsen den alten Vorsprung von drei Toren wiederherzustellen, durch ein Eigentor des Gegners. Am Ende des zweiten Spielabschnittes stand es damit 6:3 für die Füchse.

Im letzten Drittel sollte es nochmal richtig spannend werden. Die Führung der Füchse wurde durch Marvin Höcker noch in der ersten Minute nach Wiederanpfiff ausgebaut, wobei die Vorlage von Jan Niklas Buckermann kam. Eine Minute später konnten die Gäste durch Jonas Hansen wieder auf 7:4 verkürzen. In der 12. Spielminute bekam Niklas Skalix eine Zweiminutenstrafe, während der es Gettorf gelang durch Leon Werner auf zwei Tore heranzukommen. In der darauffolgenden Minute sorgte Julius Kaps gleich für die nächste Unterzahl der Füchse, doch diese konnte ohne Gegentor überstanden werden. In der 15. Spielminute setzten die Gettorfer den Schlusspunkt und verkürzten auf 7:6.

Die Playoffs sind für die Füchse leider nicht mehr zu erreichen, aber durch den Sieg sind die Weichen gestellt für den 3. Platz. Am 03.03. wird im letzten Spiel der Saison um 16 Uhr in der Holzstraße in Mülheim an der Ruhr das direkte Duell um ebendiesen Tabellenplatz ausgefochten. Die Mannschaft hofft, dass ihr zahlreich erscheint, um einen schönen Saisonabschluss zu feiern.

(nsk)

Shutout beim Auswärtssieg in Hannover

Am Samstagabend stand für die Herrenmannschaft der Dümptener Füchse das letzte Auswärtsspiel der laufenden Saison auf dem Programm.
Es ging in die Landeshauptstadt Niedersachsens zur Floorballabteilung von Hannover 96. Das aktuelle Schlusslicht der Liga braucht unbedingt Punkte im Abstiegskampf und so erwartete man ein engagiertes und kämpferisches Aufbäumen der Gastgeber.
Wie am vergangenen Wochenende stand Trainer Ralf Buckermann der folgende Kader zur Verfügung:

Goalie Till Reimer, Lennart Gottwald, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Jens Kürbis, Felix Grün, Tim Osterkamp, Helmut Hobje, Marvin Höcker, Fabian Hehn, Jannik Weiß und Niklas Skalix.

Dem gegenüber stand nur ein kleines Aufgebot der Gastgeber von acht Feldspielern, welche sich vor allen Dingen zu Beginn hauptsächlich auf eine kompakte Defensive konzertierten. Folglich waren die Füchse, mit viel Ballbesitz, um eine erfolgreiche Spielgestaltung bemüht. Doch wollten sie diese Rolle im ersten Drittel noch nicht annehmen. Mit wenig Tempo und mutlos konnten kaum gefährliche Angriffe inszeniert werden und so war es in der 9. Spielminute ein eigentlicher Pass von Marvin Höcker (Assist: Jan Niklas Buckermann), der etwas glücklich den Weg ins Tor der Hannoveraner fand. Aus der daraus resultierenden Führung konnte jedoch auch kein Schwung gewonnen werden. Im Gegenteil, immer wieder lud man die Gastgeber durch einfache Fehler zu Kontern ein, welche glücklicherweise durch eine starke Leistung von Schlussmann Till Reimer egalisiert wurden. In der 16. Spielminute konnte Jannis Kempkes durch Vorarbeit von Julius Kaps die Führung dann doch endlich ausbauen.
Mit mäßiger Leistung im ersten Drittel, aber einer 2:0 Führung ging es dann in die erste Pause.

Zurück auf dem Feld kamen die Füchse nun etwas besser ins Spiel. Mit etwas mehr Tempo und Mut konnte der Druck auf den Gastgeber erhöht werden, was sich nun auch auf der Anzeigetafel bemerkbar machte.
In der 27. und 31. Spielminute war es zweimal Helmut Hobje, der zunächst Niklas Skalix und anschließend Jan Niklas Buckermann in Szene setzte. Wenige Minuten später war es dann Fabian Hehn der zunächst selbst ein Zuspiel von Marvin Höcker verwerten konnte und kurz vor Ende des Drittels Jan Niklas Buckermann zur 6:0 Führung auflegte.

Auch im Schlussdrittel lief der Ball besser in den Reihen der Füchse. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnte die Führung um weitere zwei Tore ausgebaut werden. Zunächst war es hier Tim Osterkamp, der ein Zuspiel von Julius Kaps erfolgreich einnetze. Bevor nur 25 Sekunden später Jan Niklas Buckermann einen Querpass von Marvin Höcker erfolgreich abschloss. In der 50. Spielminute war es erneut Jan Niklas Buckermann (Assist: Helmut Hobje), der mit seinem vierten Treffer des Tages, den Hannoveraner Schlussmann bezwang. Nachdem einem Sieg nun nichts mehr im Weg stand, wollte man unbedingt die Null halten, um Goalie Till Reimer ein verdientes Shutout zu ermöglichen. So stand der Fokus der letzten Spielminuten vermehrt auf einer sicheren Defensive. In der letzten Spielminute ließen es sich die Füchse jedoch trotzdem nicht nehmen das Ergebnis zweistellig zu gestalten. Jens Kürbis verwertet hier den Abpraller nach dem Schuss von Helmut Hobje zum 10:0 Endstand.

Letztendlich zeigten die Füchse eine durchweg solide Leistung beim Tabellenschlusslicht. Sicherlich kann man mit der Torausbeute nicht ganz zufrieden sein, jedoch steht auf der anderen Seite die Null und ein erfreuliches Shutout für Till Reimer.

Das nächste Heimspiel der Füchse ist bereits am kommenden Sonntag (24.02) um 15:30 an der Holzstraße in Mülheim. Dann zu Gast die Gettorf Seahawks aus Schleswig-Holstein.

(mhö)

U13 Verbandsliga Team mit viel Pech

Am 10.02.2019 fand der nächste U13 Verbandsliga Spieltag stand. Die heutigen Gegner der Füchse waren Bonn 2 und SG Steinfurt/Ennepetal.

Die Füchse reisten mit folgendem Kader an:

[T] Lea Bruckhoff, Paul Tewes, Julian Flacker, Frederik Spelz, Ayrton D´Angio, Luisa Best, Franziska Kallweit und Florian Teetz

Im ersten Spiel gegen Bonn erwischte man den besseren Start. Julian Flacker konnte den ersten Treffer markieren, Bonn glich allerdings schnell wieder aus. Kurz darauf waren es allerdings erneut die Füchse, die durch Luisa Best in Führung gingen. Lea Bruckhoff im Füchsetor entschärfte immer wieder gefährliche Chancen des Gegners, sodass es mit einer knappen Führung in die Pause ging.

In der zweiten Hälfte mangelte es etwas an der Konzentration. Die Füchse kamen zwar vorne immer wieder zu sehr guten Chancen, verwerteten diese aber nicht und im Gegenzug kam es zu gefährlichen Kontern. Einige davon wussten die Bonner auch zu nutzen und zogen auf 7:2 davon. Ayrton D’Angiò gelang auf Vorlage von Florian Teetz noch das 7:3, mehr war nicht mehr drin.

Das zweite Spiel gestaltete sich extrem spannend. Frederik Spelz gelang auf Vorlage von Ayrton D’Angiò das 1:0, ehe die SG ausgleichen konnte. Dann brachte Luisa Best die Füchse erneut in Führung, doch wieder glich Steinfurt/Ennepetal aus. Das 3:2 erzielten erneut die Füchse – diesmal Franziska Kallweit. Doch wieder wussten die Gegner die passende Antwort. Franziska Kallweit gelang bis zur Pause ein weiteres Tor, doch auch dieses konnte Ennepetal/Steinfurt egalisieren.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte die gegnerische Mannschaft, die mit zwei Toren davonziehen konnte, ehe Frederik Spelz für den Anschlusstreffer sorgte. Das Spiel ging munter hin und her. Allerdings konnte Ennepetal/Steinfurt die bessere Chancenverwertung verbuchen. In der 8. Minute konnten die Gegner den alten 2 Tore Abstand wieder herstellen, ehe Julian Flacker wieder verkürzte, gefolgt von einem weiteren Tor der Spielgemeinschaft. Mit noch 4 Minuten auf der Uhr und zwei Toren Rückstand, warfen die Füchse alles nach vorne und wurden belohnt. Franziska Kallweit und Ayrton D’Angiò sorgten mit zwei schnellen Toren für den Ausgleich. Ennepetal/Steinfurt wusste wieder die passende Antwort und holte sich die Führung zurück. Die Füchse gaben bis zur letzen Sekunde alles, doch auch als Lea Bruckhoff gegen einen vierten Feldspielern ausgetauscht wurde, wollte kein Tor mehr fallen. So müssen die Füchse weiter auf ihre ersten Punkte warten.

Spannender Doppelspieltag in der 2. BuLi Nord/West

Am vergangenen Wochenende wurde der wegen der Weltmeisterschaft ausgefallene Spieltag nachgeholt, sodass für die Mannschaft der Füchse zwei Spiele auf dem Programm standen. Zunächst wurden am Samstag die Baltic Storms aus Kiel und Neuwittenbek im Fuchsbau empfangen.

Für die Füchse standen bereit:

Lennart Gottwald, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Kevin Buckermann, Jens Kürbis, [C] Felix Grün, Tim Osterkamp, Helmut Hobje, Marvin Höcker, Fabian Hehn, Jannik Weiß, Niklas Skalix, [T] Till Reimer

Obwohl die Füchse nicht allzu schlecht ins Spiel starteten, lagen sie sich nach zehn Minuten 0:2 zurück. Die konterstarken Schleswig-Holsteiner hatten die Fehler der Heimmannschaft eiskalt genutzt und das sollte im weiteren Spielverlauf auch so bleiben. Etwas später fiel dem Spielsekretariat jedoch auf, dass der Vorlagengeber zum 0:2, Jannik Drews, nicht auf dem Spielberichtsbogen eingetragen war. Den Schiedsrichtern blieb nichts anderes übrig als eine Matchstrafe auszusprechen, die immer mit einer fünfminütigen Unterzahl einhergeht. Die erste Drittelpause teilte diese fünf Minuten in etwa gleichlange Hälften, wobei Tim Osterkamp nach einem Stockschlag ebenfalls auf die Strafbank musste, sodass vor der Drittelpause vier gegen vier gespielt wurde.

Die Storms konnten auch die verbliebene Zeit in Unterzahl zu Beginn des zweiten Drittels ohne Gegentor überstehen und in der 28. und 29. Minute sogar ihre Führung auf 0:4 ausbauen. Erinnerungen an das Debakel gegen Bremen begannen schon in die Köpfe der Füchse zu kriechen als Helmut Hobje mit seinem ersten Treffer für die Füchse, ausgerechnet gegen viele seiner ehemaligen Mannschaftskameraden aus Kiel, endlich den Bann brechen konnte. Zwei weitere, sich überschneidende Zeitstrafen gegen die Baltic Storms führten dann zum 2:4 durch Felix Grün auf Zuspiel von Jan Niklas Buckermann. Nur 16 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Jelde Ihloff den Ball jedoch schon wieder ins Tor der Füchse befördert, aber Helmut Hobje konnte erneut einen moralisch wichtigen Treffer erzielen und nach Jan Niklas Buckermanns zweiter Vorlage den 3:5 Pausenstand herstellen.

Das Schlussdrittel begann mit einem Doppelschlag durch Fynn Traulsen. Nach dem 3:6 griff auch Kevin Buckermann ins Spiel ein, der sich eigentlich verletzungsbedingt noch schonen sollte, doch auch er konnte das 3:7 nicht verhindern. Mit kaum mehr als einer Viertelstunde auf der Uhr und vier Toren Rückstand schien ein Comeback der Füchse nun zunehmend unwahrscheinlich. Doch dem 4:7 durch Tim Osterkamp (Assist: Lennart Gottwald) folgte nach nur neun Sekunden schon das 5:7 durch Kevin Buckermann mit dem dritten Assist von Jan Niklas Buckermann in diesem Spiel. Die Füchse spielten jetzt befreit auf und in der 48. Minute war es wieder Tim Osterkamp (Assist: Felix Grün), der die Gastgeber auf ein Tor an die Storms heranführte. In der 53. Minute machten dann Helmut Hobje und Jan Niklas Buckermann den Ausgleich perfekt. Das Momentum war weiterhin klar aufseiten der Füchse, aber weitere Treffer wollten einfach nicht gelingen. Stattdessen konnte Steffen Fuchs 79 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer für die Gäste erzielen. Auch Auszeit und Power Play der Füchse konnten daran nichts mehr ändern. Durch diese bittere Niederlage nach toller Aufholjagd sind die Playoff-Plätze aus Dümptener Sicht nicht mehr zu erreichen.

Die Enttäuschung des Samstags musste schnell überwunden werden, um alle Konzentration auf das Derby in Bonn zu richten. Ohne Kevin Buckermann und Lennart Gottwald begannen die Füchse konzentriert gegen favorisierte Bonner, die am Vortag ihre direkten Konkurrenten aus Bremen empfingen und mit 6:2 schlugen. In Überzahl traf Felix Grün jedoch nur den Pfosten und zwei Unachtsamkeiten der Mülheimer nutzten die Dragons zum Pausenstand von 2:0. Die Füchse hatten sich nicht viel vorzuwerfen und versuchten lediglich die individuellen Fehler abzustellen, die zu den beiden Gegentoren geführt hatten. So drehten Tim Osterkamp (29. Minute, Assist: Helmut Hobje), Jan Niklas Buckermann (31. Minute, Assist: Jens Kürbis) und Marvin Höcker (33. Minute, Assist: Jan Niklas Buckermann) das Spiel im Verlauf des zweiten Drittels.

Zu Beginn des dritten Drittels konnte Tim Osterkamp auf Vorlage von Jannik Weiß sogar auf 2:4 erhöhen, bevor die Füchse erst durch einen Stockschlag von Jannis Kempkes und dann durch einen Wechselfehler zwei Mal in Unterzahl gerieten. Die zweite Strafe, abgesessen von Niklas Skalix, nutzten die Dragons zum 3:4 Anschlusstreffer. Florian Weißkirchen konnte eine halbe Minute später den Ausgleich erzielen und schaffte damit die Grundlage für den spannenden Rest des Spiels. Helmut Hobje brachte die Füchse erneut in Führung, woraufhin Bonn stetig den Druck erhöhte und schließlich auch den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. 42 Sekunden vor Schluss konnte Jan Kolisko, den die Defensive der Dümptener bis dahin unter Kontrolle hatte, nach einem Querpass dann doch noch den Ausgleich erzielen. Beiden Teams war seit einiger Zeit die Belastung des Wochenendes anzusehen und mit jeweils einem gesicherten Punkt mussten nun die letzten Kräfte für die Overtime gesammelt werden. Verschlimmert wurde die Situation durch den Ausfall von Niklas Skalix, der dafür sorgte, dass die Füchse keine Reservespieler mehr hatten. In der fünften Minute der Verlängerung und nach einigen Krämpfen in den Reihen der Füchse erlöste Helmut Hobje mit seinem vierten Treffer an diesem Wochenende die Füchse schließlich und sicherte ihnen auch den zweiten Punkt.

Die Playoffplätze haben die Dümptener zwar endgültig verspielt, haben aber zwei gute, spannende Spiele abgeliefert und sich zumindest mit zwei Punkten im Derby belohnt. Am kommenden Wochenende fährt die Mannschaft von Trainer Ralf Buckermann nach Hannover, bevor in den folgenden Wochen die letzten beiden Heimspiele anstehen.

(fgr)

Drei Punkte gegen München

Nach der Länderspielpause ging es am 9.Februar in der Damen Bundesliga weiter. Die Füchse empfingen den Tabellenletzten FC Stern München im heimischen Fuchsbau.

Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz: [T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Laura Göbel, Shawnee Jürgens, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Sarah Hoymann, Greta Melchert, Annika Hinz, Dorit Melchert, Lara Kürbis

Die Füchse starteten gar nicht gut ins Spiel. Zwar hatten sie von Anfang an mehr den Ball, viele gefährliche Abschlüsse konnten aber nicht kreiert werden und wenn, dann wurden sie kläglich vergeben. München stand tief in der eigenen Hälfte und wurde immer wieder durch Konter gefährlich. Ein solcher Konter führte in der 16. Spielminute zum 1:0 für die Gäste. Wenig später musste Maren Grzenia für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Unterzahl stand allerdings sicher.

So ging es mit einem Rückstand ins zweite Drittel. Nach 5 Minuten profitierte Sarah Hoymann von einem Fehlpass der Münchenerinnen und schob frei vorm Tor ein. In der 13. Spielminute führte ein schön gespielter Angriff zur 2:1 Führung. Lena Best legte für Jana Bornemann vor. Doch die Führung hielt nur wenige Sekunden, direkt im Gegenzug traf München zum 2:2.
Vor der Pause konnten die Füchse die Führung allerdings zurückerobern. Eine exakte Kopie des Spielzugs vom 2:1, führte zum 3:2. Diesmal war es allerdings Annika Hinz, die auf Vorlage von Lena Best erfolgreich war.

Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Das Spiel plätscherte so vor sich hin. Die Füchse versuchten den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, ließen aber Passgenauigkeit und Zielstrebigkeit vermissen, während die Münchenerinnen weiter auf Konter lauerten. In der 10. Spielminute musste Hannah Piehlmeier auf Münchener Seite wegen unkorrektem Abstand für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Füchse Überzahl fackelte nicht lange und netzte bereits nach 15 Sekunden ein. Winona Jürgens traf auf Vorlage von Lena Best.

Mehr passierte nicht mehr. Am Ende setzen sich die Füchse mit 4:2 durch. Damit bleibt man weiterhin auf gutem Kurs in Richtung Play Offs. In zwei Wochen geht es dann nach Weißenfels und Grimma für ein Doppelspielwochenende. Wenn man dort Punkte holen möchte, muss die Leistung allerdings um ein Vielfaches gesteigert werden.