Sieg gegen den MFBC Leipzig/Grimma

Am 02.11.2019 luden die Damen der Füchse zum Topspiel im Fuchsbau ein. Gegnerinnen: die bisher ungeschlagenen, amtierenden Pokalsieger vom MFBC.
Die Trainer Kevin und Ralf Buckermann konnten auf folgenden Kader zugreifen:

[T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Laura Göbel, Riana Mena König, Shawnee Jürgens, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Greta Melchert, Annika Hinz, Dorit Melchert, [T] Miriam Rustemeier, Lea Hübel

Die Partie war von Beginn an hart umkämpft. Zunächst waren es aber die Gäste aus Sachsen, die die Zweikämpfe gewannen und immer wieder gefährlich vor dem Füchsetor auftauchten. Daniela Strüngmann agierte allerdings hellwach parierte jede MFBC Chance. In der 9. Spielminute kam Riana Mena König bei einem Zweikampf zu spät und traf nur den Stock ihrer Gegnerin, wodurch sie für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Die Chance für den MFBC die Führung zu erzielen. Doch die Füchse Unterzahl stand souverän und ließ kaum Abschüsse zu.
Etwa Mitte des ersten Drittels waren dann auch die Füchse vollständig in der Partie angekommen und nahmen die hart geführten Zweikämpfe an. Daraus folgte der erste Treffer durch Riana Mena König, die nach Vorlage von Maren Grzenia oben rechts in den Winkel einschoss (16. Spielminute). Kurz darauf beging auch der MFBC einen Stockschlag, sodass die Füchse Überzahl ihr Können beweisen durfte. Dies gelang auch. Jana Baccus traf auf Vorlage von Winona Jürgens aus spitzem Winkel zum 2:0 (19. Spielminute). Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte Daniela Strüngmann im Füchse Tor dann doch noch überwunden werden. Ein katastrophaler Pass im Aufbau wurde abgefangen und Lisabeth Klaus schnappte sich den Ball um einzunetzen (20. Spielminute).

Das zweite Drittel gehörte von Anfang an der Heimmannschaft. Die Füchse ließen sich vom gegnerischen Pressing nicht länger beeindrucken und kombinierten sich munter vors Tor der Sächsinnen. Nach knapp 2 gespielten Minuten erhöhte Winona Jürgens auf 3:1. Die Partie wurde zunehmend härter und insbesondere viele Fouls mit dem Arm oder Knie in den Rücken der Gegenspielerin unterbanden die Schiedsrichter nicht konsequent genug. Die Füchse blieben ihren Spiel trotz radikaler Spielweise der Gegnerinnen treu und erhöhten in der 10. und 14. Spielminute durch einen Doppelschlag von Lena Best (Assist Sarah Hoymann und Jana Baccus) auf 5:1.

Im letzten Drittel spitzten sich die Dinge noch einmal deutlich zu. Nach 9 Minuten war es erneut Lena Best, die zum 6:1 traf (Vorlage Dimitra Schöpp). Daraufhin eskalierte ein Zweikampf, der darin resultierte, dass Shawnee Jürgens vom Platz gestellt wurde. Die darauffolgende 5 minütige Unterzahl wurde auch bei einem Gegentor nicht aufgehoben, sodass der MFBC noch einmal die Chance witterte, das Spiel zu drehen. Für den ersten Treffer benötigte die Mannschaft von Erik Schuschwary auch nur 16 Sekunden. Danach sorgten viele Fehlpässe allerdings dafür, dass kein weiterer Druck aufs Füchse Tor aufgebaut werden konnte. Stattdessen kamen die Füchse zu Kontern und scheiterten teilweise allein stehend vorm Leipziger Torhüter knapp. In der 16. Spielminute wusste Elena Böttrich vom MFBC einen Füchse Angriff nur durch Stockschlag zu unterbinden, sodass die letzten 1.5 Minuten der 5 Minuten Strafe im 4 gegen 4 absolviert wurden. Daraus konnten beide Mannschaften kein Kapital mehr schlagen.

Letztendlich holten die Füchse den Sieg verdient nach Hause und können somit nach 4 Spieltagen den zweiten Tabellenplatz für sich beanspruchen. Rekordmeister UHC Weißenfels liegt mit lediglich einem Punkt Vorsprung auf Rang 1.

Am 23. November geht es weiter gegen Bundesliga Neuling Wernigerode. Dort findet das letzte Spiel der Hinrunde statt.

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