U17 mit Platz 5 bei Deutscher Meisterschaft

Am 22./23.06.2019 spielte die U17 der Füchse bei der Deutschen Meisterschaft in Donauwörth. Trotz eines schmalen Kaders löste die Mannschaft das Ticket für die Deutsche Meisterschaft und der Trainer Jan Niklas Buckermann hatte folgende Spieler zu Verfügung:
[T] Lena Baccus, [T] Felix Bender, [C] Julius Kaps, Kai Lauenstein, Fabian Hehn, Jonas Skalix, Vincent Fröhlich, Maximilian Braun und Niklas Skalix

In der Gruppe mussten sie gegen die VfL Red Hocks Kaufering, Unihockey Igels Dresden und Seabulls spielen. Die Gruppe war keine leichte Aufgabe.

Im ersten Spiel ging es gegen die Unihockey Igels aus Dresden. Das hohe Tempo und der hohe Druck der Dresdener war für die Füchse in der ersten Hälfte zu groß . Das erste Tor von Dresden wurde in der siebten Minute geschossen. Bis zur siebzehnten Minute war das Spiel ausgeglichen, nur das Tor für unsere Füchse wollte nicht fallen, es stand 0:4 für Dresden. In den letzten drei Minuten des ersten Drittels gelang den Dresdenern die Führung bis zur Pause auf 0:8 zu erhöhen. Die Füchse nahmen sich in der Halbzeitpause vor, sich weiterhin gut zu verkaufen und für die harte Arbeit auch mit Toren zu belohnen. Die zweite Hälfte ging jedoch mit einem Tor für Dresden besser los. Danach schossen endlich unsere Füchse den ersten Treffer bei der Deutschen Meisterschaft, in Person von Niklas Skalix auf Vorlage von Julius Kaps (1:9). In einer darauffolgenden Unterzahl gelang den Dresdenern die bisherige Tordifferenz wiederherzustellen(1:10). Nach einem schnell gespielten Konter unserer Füchse und einem scharfen Pass in die Mitte fand der Ball den Weg von einem Dresdener ins eigene Tor der Dresdener. Nur wenige Augenblicke später schossen die Dresdener das 2:11. Den Schlusspunkt setzte Niklas Skalix auf Vorlage von Julius Kaps zum 3:11 Spielstand. Alle Spieler sind zum Einsatz gekommen.

Nach nur einer Pause von einer Stunde ging es ins nächste Spiel gegen die Jungs aus Kaufering. Das erste Spiel steckte nach der kurzen Pause noch in den Knochen unserer Jungs. Wieder wollte keine Mannschaft den ersten Fehler machen und bis zur fünften Minute war es ein schnelles und körperbetontes, aber faires Spiel. Die ersten beiden Tore von Kaufering fielen kurz hintereinander (in der sechsten und siebten Spielminuten). Dannach nutzten sie eine zweiminütige Strafe zum 0:3 aus. Nach einem schönen Zusammenspiel von Fabian Hehn, Julius Kaps und Niklas Skalix wurde leider nur die Latte gettoffen. Wiederum nutzte Kaufering die nächste Chance zum 0:4. Der Pausenstand lautete 0:6 für Kaufering. Der Trainer Jan Niklas Buckermann wollte, dass das Team ihre Chancen nutzt und weiterhin bis zur letzten Sekunde kämpfen sollte, egal welches Ergebnis auf der Anzeigetafel vorzufinden war. Nach nur einer Minute baute Kaufering die Führung auf 0:7 aus. Das 0:8 für Kaufering fiel in der sechsten Spielminuten der zweiten Halbzeit. Nach einer guten Phase unserer Füchse konnte leider nur das Aluminium getroffen werden. Der Entstand wurde in der achtzehnten Minute der zweiten Hälfte von Kaufering zum 0:9 erzielt.

In dem letzten Spiel ging es um den dritten Platz in der Gruppe gegen die Seabulls. Unsere Füchse verschliefen die ersten beide Minuten und lagen 0:2 zurück. Doch zu keinem Zeitpunkt zweifelte man an dem Sieg. Der Anschlusstreffer gelang den Füchsen nach einem Bogenlauf von Fabian Hehn in der siebten Spielminute. Nachdem Bully schossen die Seabulls das 1:3. Nach einer Kombination von Fabian Hehn und Niklas Skalix erzielte Fabian Hehn den erneuten Anschlusstreffer. Beide Teams erhielten in einem Abstand von einer Minute eine zwei Minuten Strafe. Beim Zwei gegen Zwei gelang den Seabulls das 2:4. In der darauffolgenden Überzahl genag unseren Füchsen der wiederholte Anschluss durch Niklas Skalix auf Vorlage von Julius Kaps. Eine Minute später glichen die Füchse durch Julius Kaps auf Vorlage von Fabian Hehn aus und gingen zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit durch Vincent Fröhlich (Vorlage Maximilian Braun) in Führung. In der zweiten Hälfte bauten die Füchse die Führung auf 6:4 aus, Julius Kaps legte Niklas Skalix auf. In der fünften Spielminute der zweiten Hälfte gelang es den Seabulls auf 6:5 zu verkürzen. In der Vierunddreisigsten Spielminute gelang es den Füchsen die Führung(7:5) wieder auszubauen, durch das Zusammenspiel der beiden Brüder Jonas Skalix, der Torschütze, und Niklas Skalix, der Vorlagengeber. In den letzten beiden Spielminuten gelang den Füchsen das 8:5 durch Julius Kaps, das 9:5 von Maximilian Braun und das 10:5 von Julius Kaps(Vorlage Niklas Skalix).
Mit diesem Sieg hat man sich für das Spiel um Platz 5 qualifiziert. Da man mit keinem festgelegtem Ziel, was die Platzierung angeht, angereist ist, war man sehr zufrieden das Spiel um Platz 5 am Sonntag spielen zu dürfen.

Der Gegner in diesem Spiel um Platz 5 waren die Grizzlies aus Haunwöhr. In diesem Spiel erzileten unsere Füchse zum erste Mal den ersten Treffer des Spiels. Das Tor erzielte Maximilian Braun auf Vorlage von Fabian Hehn. In der zwölften Spielminuten bekam Vincent Fröhlich eine zweiminütige Strafe. Die Unterzahl wurde sehr stark von Fabian Hehn, Julius Kaps und Niklas Skalix gespielt, diese Drei wechselten sich innerhalb der zwei Minuten ab. In der Unterzahl gelang Julius Kaps durch ein Solo das 2:0 für unsere Füchse. Vier Minuten vor der Pause kamen die Grizzlies auf 2:1 heran. Nach der Pause gelang es den Grizzlies auszugleichen. Maximilian Braun erzielte die erneute Führung in der 24. Minute. In Unterzahl mussten die Füchse den erneuten Ausgleich hinnehmen. Ab dem Ausgleich dominierten die Füchse das Spiel und belohnten sich durch Fabian Hehn (Vorlage Julius Kaps) zum 4:3, Julius Kaps( Vorlage Maximilian Braun) zum 5:3 und den Schlusspunkt setzte Julius Kaps zum 6:3. Damit war man auf den verdienten 5 Platz. Mit einem sehr jungen und kleinen Kader und zwei U15 Spielern ist der Abschluss bei einer DM auf dem 5 Platz ein wahrer Erfolg, alle aus dem Team sind überglücklich und sehr zufrieden.

Neuer Deutscher Meister ist der Gruppengegner VfL Red Hocks Kaufering, die alle ihre Spiele gewonnen haben.

Ein besonderer Dank vom Team geht an die Trainer Jan Niklas Buckermann und Kevin Buckermann, ohne die der Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Nicht zu vergessen die tolle Unterstützung von den Eltern bei jedem Spieltag, egal wo und wann.

(nsk)

U13 mit Platz 7 bei Deutscher Meisterschaft

Am.15./16.06.2019 ging es für die erste U13 Mannschaft der Füchse zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin. Nach einer starken Saison wollte man sich hier mit den besten 8 aus ganz Deutschland messen. Im Vorfeld des Turniers verletzte sich Torwart Luis Erben, was das Trainerteam vor ein großes Fragezeichen stellte. Eine Woche vorher konnte kein Torwartersatz mehr gefunden werden, sodass die Füchse ohne gelernten Torhüter und mit nur noch 6 Feldspielern ins Turnier gehen mussten.

In der Gruppe hatten sie mit den TV Piranhhas Hamburg, dem Dhfk Leipzig und dem letztjährigen Sieger VfL Kaufering keine leichten Aufgaben.

Gegen die ETV Piranhhas Hamburg waren die Füchse überhaupt nicht wach. In der ersten Hälfte liefen sie dem Ball nur hinterher und machten kaum Druck auf die Ballführenden. Hamburg machte das Spiel langsam und baute ruhig auf, während die Füchse den Ball bei Ballgewinn direkt wieder verschenkten.
Aushilfsgoalie Henri Heimbach zeigte eine gute Leistung, in der ersten Hälfte musste er nur einmal hinter sich greifen. An der Abwehr lag es nicht, das Problem war eher mangelnder Einsatz in der Offensive. Man konnte meinen, dass die Füchse zum ersten Mal zusammenspielten. Dementsprechend holten sie den Rückstand auch nicht mehr auf und verloren letztendlich mit 5:1. Das Tor für die Füchse erzielte Dominik Nguyen.

Im zweiten Spiel gegen den Dhfk Leipzig, den die Trainer im Vorfeld als stärkste Mannschaft in der Gruppe ausgemacht hatten, musste unbedingt eine Leistungssteigerung her, wenn man eine Chance aufs Halbfinale bewahren wollte. Diese zeigte sich zwar, aber erst spät. Die ersten 9 Minuten spielte Leipzig die Füchse an die Wand und schraubte das Ergebnis auf 5:0 hoch. Danach begannen die Füchse mitzuspielen und kamen wieder ran. Tim Westenberger und Nuria Guerbouj (2) brachten wieder Spannung in der Partie. Leider konnten die Füchse das intensive Tempo nicht durchgehend mitgehend. Zum Ende des Spiels gingen die Kräfte aus, verständlich, wenn man zwischen den beiden Spielen nur 30 Minuten zum Ausruhen hatte. Leipzig spielte starke Angriffe und gewann letztendlich verdient mit 9:3.

Im letzten Spiel des Tages sollte für die Füchse der erste Sieg her. Im dritten Spiel waren dann endlich alle Füchse bei ihrer Topleistung. Bereits in der ersten Spielminute unterstrich Nuria Guerbouj die Ambitionen der Füchse und netzte zum 1:0 ein. Wenig später musste sie wegen eines fragwürdigen Handspiels für 2 Minuten auf die Strafbank. Die Füchseunterzahl stand aber stabil, sodass die Strafe ohne Gegentor überstanden werden konnte. Besser noch: Nuria Guerbouj gelang direkt, nachdem sie wieder aufs Feld durfte das 2:0. Kaufering, die in der Anfangsphase geschockt wirkten, erholten sich in der Folge und konnten durch zwei schnelle Treffer ausgleichen. In der 13. Spielminute bekam Kaufering eine zwei Minuten Strafe wegen Bodenspiels. Die Füchseüberzahl spielte das clever aus und ging durch Marisol Varona Beitz erneut in Führung. 30 Sekunden vor der Halbzeit schlug Kaufering zurück, ehe Marisol Varona Beitz ihr zweites Tor per Penalty erzielen konnte. 4:3 zur Halbzeit. Die zweite Hälfte war eine Abwehrschlacht. Beide Teams waren sichtbar müde, wollten sich aber den Sieg nicht nehmen lassen. Nuria Guerbouj musste wegen Stockschlags erneut auf die Strafbank, diesmal gelang Kaufering dadurch der Ausgleich. Beide Teams leisteten sich danach jeweils noch eine Strafe wegen Stockschlags (diesmal war bei den Füchsen Dominik Nguyen der Übeltäter), aber es konnte sich kein Team mehr entscheidend vors Tor spielen. So ging es in die Verlängerung. Da machten die beiden Füchsemädels kurzen Prozess. Marisol Varona Beitz legte auf Nuria Guerbouj auf, die den Ball unhaltbar im Winkel unterbrachte.

Leider reichte dieser Sieg nicht für das Spiel um Platz 5. Hamburg hatte die Füchse zwar besiegt, aber gegen Kaufering verloren, sodass sie 3 Punkte und Kaufering 4 Punkte auf dem Konto hatten. Die Füchse mussten somit trotz 2 Punkten um den 7. Platz spielen.

Hier hießen die Gegner einmal mal wieder SSF Dragons Bonn. Die Bonner waren in der anderen Gruppe chancenlos gewesen und mit 0 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Doch auch der Sonntag stand unter keinen guten Stern für die Füchse. Tim Westenberger musste aus familiären Gründen frühzeitig abreisen, sodass die Füchse nur noch 5 Felspieler aufzuweisen hatten. Gegen Bonn wollten die Füchse sich trotzdem nicht geschlagen geben und kämpften bis zur letzten Sekunde. Bonn gelang zwar der erste Treffer, danach übernahmen die Füchse aber das Spiel und zeigten eine starke Leistung. Nuria Guerbouj und Marisol Varona Beitz (2) sorgten für ein 3:1 zur Pause. Bonn verkürzte in Hälfte 2 auf 3:2, ehe Marisol Varona Beitz und Sergey Wolff (per Penaltyshot) auf 5:2 ausbauen konnten. Der 5:3 Anschlusstreffer der Bonner wurde direkt mit dem 6:3 durch Sergey Wolff beantwortet. Danach wurden die Füchse kurz unkonzentriert. Die Bonner hatten herausgefunden, dass ein Feldspielern im Füchsetor steht und schossen jetzt aus allen Positionen aufs Tor. Die Füchsedefensive blockte die Schüsse nicht ausreichend, sodass Henri Heimbach im Tor chancenlos war. Innerhalb von 3 Minuten glich Bonn auf 6:6 aus. Die Füchse ließen sich jedoch nicht verunsichern. Die Bonner erhielten in der 13. Spielminute eine 2 Minuten Strafe wegen Stoßens. Die Füchse Überzahl machte ihren Job gut. Erst ließen sie den Ball schön laufen und spielten Zeit herunter, dann 1 Sekunde bevor die Strafe ablief, schoss Sergey Wolff eiskalt ein. Die letzten 35 Sekunden schenkten die Füchse den Ball nicht mehr her und ließen diesen gut in den eigenen Reihen laufen.
Damit waren der Sieg und somit der 7. Platz perfekt.

Alles in allem können die Füchse stolz auf sich sein. 2 von 4 Spielen bei einer DM zu gewinnen ist keine schlechte Bilanz. Ärgerlich ist nur die unzureichende Leistung im ersten Spiel gegen Hamburg, hätten sie da so gespielt wie in den letzten beiden spielen, wäre das Halbfinale höchstwahrscheinlich erreicht worden. Aber hätte, wenn und aber hilft nun auch nicht weiter. Ohne Torhüter und mit im Endeffekt nur noch 5 Feldspielern, muss man eine DM erstmal bestreiten.
Neuer Deutscher Meister wurde die Mannschaft vom FC Stern München, die alle ihre Spiele siegreich bestreiten konnte.

Kapitänin Marisol Varona Beitz, Dominik Nguyen und Henri Heimbach müssen die U13 Mannschaft nun altersbedingt verlassen. Der Großteil der Mannschaft bleibt also und will im nächsten Jahr gespickt mit neuen weiteren Talenten neu angreifen.

U17 Damen holen Bronze

Am 25.05./26.05.2019 fand die U17 Juniorinnen Deutsche Meisterschaft in Weißenfels statt.
Für einige Füchse war es das letzte Turnier in der Jugend: Kapitänin Dimitra Schöpp, Sarah Hoymann, Laura Göbel, Lea Bluhmki und Goalie Lena Baccus schieden nach diesem Turnier altersbedingt auf der U17 Mannschaft. Das Team wurde aber auch in dieser Saison durch junge, vielversprechende Talente aufgefüllt. Marisol Varona Beitz und Nuria Guerbouj spielten trotz ihres jungen Alters (13 und 12) bereits die dritte U17 DM. Außerdem waren Rabea Große Düweler, Franziska Kallweit, Luisa Best und Goalie Lea Bruckhoff zum ersten Mal mit dabei.
Als Ziel wurde der Gewinn einer Medaille ausgeschrieben, der Traum, den die Füchse verfolgten war aber nichts geringeres als der Finaleinzug.

Im ersten Gruppenspiel ging es gegen die VfL Red Hocks Kaufering. Die Füchse waren von Anfang an spielbestimmend, taten sich aber in der Chancenverwertung schwer. So waren es die Mädels aus Bayern, die den ersten Treffer erzielen konnten. Mit zwei schnellen Toren vor der Halbzeit drehten Laura Göbel und Sarah Hoymann das Spiel allerdings zu Gunsten der Füchse. Zu Beginn der zweiten Hälfte musste Lea Bluhmki für 2 Minuten auf die Strafbank, die Unterzahl konnte aber ohne Schaden überstanden werden. In der 10. Minute erzielte Sarah Hoymann das 3:1. Doch statt den Deckel drauf zu machen wurden die Füchse wieder nervös und ließen Kaufering durch zwei Tore wieder an den Sieg glauben. Somit stand es eine Minute vor Schluss 3:3. Die Halle hatte sich wohl schon auf Verlängerung eingestellt, als Marisol Varona Beitz sich ein Herz fasste, eine Gegenspielerin an der Bande stehen ließ und zur in der Mitte freistehenden Laura Göbel spielte. Laura versenkte den Ball sieben Sekunden vor Schluss mit der Rückhand ins Kauferinger Tor und bescherte den Füchsen damit den ersten Sieg in der Gruppe.

Das zweite Spiel gegen den TV Eiche Horn Bremen hatten die Füchse von Beginn an unter Kontrolle. Bis zur Halbzeit hatte man sich einen komfortablen 7:0 Vorsprung erarbeitet. Nuria Guerbouj (3), Dimitra Schöpp (2), Laura Göbel und Marisol Varona Beitz sorgten für die Tore.
In der zweiten Hälfte kamen auch alle Neulinge im Füchse Team zum Einsatz und machten ihre Sache gut. Im Endeffekt stand ein 11:2 auf der Anzeigetafel. Dimitra Schöpp (2) und Lea Bluhmki (2) erzielten die Treffer. Damit war das Halbfinale sicher.

Im letzten Gruppenspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister, die Red Devils Wernigerode, ging es um den Gruppensieg. Die Füchse starteten besser ins Spiel, schafften es aber wieder nicht die Chancen ausreichend zu nutzen. Nach der ersten Hälfte führte Wernigerode knapp mit 3:2, die Füchsetore hatten Marisol Varona Beitz und Dimitra Schöpp erzielt. Direkt nach Wiederanpfiff gelang Sarah Hoymann das 3:3. In der Folge hatten beide Teams viele Großchancen, die die beiden stark spielenden Goalies zu entschärfen wussten. So trennten sich die beiden Team mit einem Unentschieden, aufgrund der besseren Tordifferenz stand allerdings Wernigerode auf Platz 1 der Gruppe.

Daher musste man am nächsten Morgen um 9 Uhr gegen den Gastgeber UHC Weißenfels antreten. Der UHC startete nervös in die Partie, woraus die Füchse aber nur wenig machen konnten. Trotz des besseren Auftritts als der Gegner fehlte die nötige Präzision im Abschluss. Zur Pause stand es 2:2, Dimitra Schöpp erzielte beide Treffer.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem es hin und her ging. Der UHC eroberte gleich zu Beginn der zweiten Hälfte zum ersten Mal die Führung, davon ließen sich Laura Göbel und Lea Bluhmki aber nicht beeindrucken und brachten die Füchse wieder in Front. Diese Führung hielt bis 3 Minuten vor Schluss, ehe der UHC den Ausgleich und wenig später sogar die Führung erzielte. Die Füchse tauschten den Torhüter gegen einen vierten Feldspieler aus, doch statt des gewünschten Ausgleichs, erzielte der UHC noch zwei Empty Net Tore. Ärgerlich hier war mehr drin gewesen.

Das Spiel um Platz 3 war von beiden Mannschaften eine müde Vorstellung. Die Füchse schienen noch deprimiert von der Halbfinalniederlage, während Sedelsberg zwar alles versuchte, aber bis auf U19 Nationalspielerin Jasmin Hartmann wenig Impulse setzen konnte. Zur Halbzeit stand es durch Tore von Laura Göbel und Dimitra Schöpp 2:2. Auch in der zweiten Hälfte wurde das Spiel nicht besser. Dimitra Schöpp konnte trotzdem zwei weitere Treffer nachlegen und sorgte so für den knappen 4:3 Erfolg der Füchse.

Damit steht am Ende des Wochenendes zum dritten Mal in Folge der Gewinn der Bronzemedaille für die U17 Mädels der Füchse. Das bedeutet nun das Ende der ersten Generation des Mädchen Nachwuchs der Füchse. Alle Mädels, die an den Titelerfolgen 2014, 2015 und 2016 beteiligt waren, scheiden nun altersbedingt aus. Platz gemacht wird für eine neue, noch sehr junge Generation, die erst einmal in der U15 auf Medaillenjagd gehen wird.

Damen KF Deutscher Meister 2019

Bei der Deutschen Meisterschaft am 18./19.05. in Dresden stehen die Füchse am Ende ganz oben.

In der Gruppe A mit Sedelsberg, Ausrichter Dresden und der SG Ludwigshafen/Karlsruhe hatten die Füchse am Samstag keine Probleme und zogen souverän ins Halbfinale ein.
Beim 15:2 Erfolg über Sedelsberg, einem 8:2 gegen Dresden und einem 16:3 gegen Ludwigshafen/Karlsruhe konnten sich alle Spielerinnen in die Scorerliste eintragen.

Am Sonntag im Halbfinale ging es gegen die Mädels der SG Berlin. Durch eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter mussten die Füchse in der ersten Minute eine zwei Minuten Strafe hinnehmen. Diese konnte allerdings schadlos überstanden werden. In der Folge taten sich die Füchse etwas schwer. Die Füchse hatten zwar mehr Ballbesitz, ließen Berlin aber auch immer wieder gefährlich vors Tor kommen. Nach 10 Minuten stand es 2:2. (Füchsetore durch Winona Jürgens und Jana Baccus). Bis zur Halbzeit konnten Winona Jürgens und Laura Göbel den Füchsen aber einen 4:2 Vorsprung erspielen. Diesen ließen die Füchse sich auch nicht mehr nehmen. In der zweiten Hälfte stand die Abwehr sicher und ließ kein Gegentor mehr zu. Die Offensive legte ebenfalls zu und so stand am Ende ein deutliches 10:2 auf der Anzeigetafel. Jana Baccus (2), Winona Jürgens, Riana Mena König, Lena Best und Jana Bornemann erzielten die Treffer. Auch Torhüterin Miriam Rustemeier konnte sich mit einer Vorlage in die Scorerliste eintragen.

Im großen Finale ging es gegen die Mädels der Baltic Storms, die bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ungeschlagen durchs Turnier marschiert waren. In der ersten Halbzeit unterstrichen die Füchse ihre Titelambitionen mit einer starken Leistung. Nach 8 Minuten stand es bereits 4:0. Am Ende der ersten Halbzeit stand eine komfortable 6:2 Führung auf der Anzeigetafel. Lena Best (4), Jana Bornemann und Riana Mena König erzielten die Treffer für die Füchse.
Durch die überlegene Leistung der Füchse sahen einige Zuschauer das Finale bereits als entschieden. Die Chancenverwertung machte den Füchsen aber einen Strich durch die Rechnung. In der zweite Hälfte erspielten die Füchse sich wieder zahlreiche Chancen, es waren aber die Baltic Storms, die aus jeder Chance ein Tor machten und das Spiel so wieder spannend machten. Nach 11 Minuten in der zweiten Hälfte stand es 6:5. Die Füchse stellten auf zwei Reihen um und behielten trotzdem einen kühlen Kopf. In der 18. Spielminute entschied Jana Baccus das Spiel mit ihrem Tor zum 7:5. Die Baltic Storms nahmen danach zwar den Torhüter zu Gunsten eines vierten Spielers raus und warfen alles noch einmal nach vorne, aber die Füchse konnten den Ball clever in den eigenen Reihen halten und so schlimmeres verhindern. Beim Ertönen der Schlusssirene war der Jubel groß: nach zwei titellosen Saisons stehen die Füchse endlich wieder ganz oben und können sich Damen Kleinfeld Deutscher Meister 2019 nennen.

Folgende Spielerinnen liefen für die Füchse auf:
Dimitra Schöpp, Riana Mena König, Shawnee Jürgens, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, [T] Lena Baccus, Laura Göbel, Lena Göbel, Jana Bornemann, Sarah Hoymann, [T] Miriam Rustemeier und Lea Hübel.

U13 l qualifiziert sich für die DM

Am Samstag, den 11. Mai, fand die U13 DM Quali im Fuchsbau statt. Die jeweils beiden besten aus NRW und Hessen spielten um zwei Tickets für die Deutsche Meisterschaft am 15./16.06. in Berlin. Das Halbfinale musste gewonnen werden, um die DM zu erreichen.

Die Füchse spielten gegen die TSV Tollwut Ebersgöns, die die Saison als 2. Hessens abgeschlossen hatten.

Mit Sergey Wolff (Handgelenkbruch) und Tim Westenberger (krank) fehlten den Füchsen im Halbfinale zwei wichtige Leistungsträger, sodass man mit einem Rumpfkader von nur 5 Feldspielern und einem Torhüter antreten musste.

Nichtsdestotrotz unterstrichen die Füchse von Anfang an ihre Überlegenheit. Nach 6 gespielten Minuten führten sie bereits mit 6:0. Danach folgte eine kurze Schwächephase, die Ebersgöns nutzte, um auf 6:3 zu verkürzen. Der Sieg war aber nie ernsthaft in Gefahr. Bis zur Pause stand eine Führung von 7:3 auf dem Spielbericht. Auch nach der Pause ließen die Füchse nichts anbrennen und siegten letztendlich mit 14:5. Besonders Kapitänin Marisol Varona Beitz konnte sich durch 9 Tore und zwei Vorlagen auszeichnen. Henri Heimbach (3/0), Nuria Guerbouj (0/3), Dominik Nguyen (1/2) und Julius Fröhlich (1/1) waren ebenfalls an Torerfolgen beteiligt. Nach dem Sieg schallte es „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ durch die Halle, denn man war für die DM qualifiziert.

Die Bonner hatten ihr Halbfinale ebenfalls gewonnen und sich somit für die DM qualifiziert. Im großen Finale kam es nun zum Showdown, um den Westmeistertitel. In der Saison hatten die Füchse alle Duelle gegen die Bonner für sich entscheiden können. Würde das heute trotz ersatzgeschwächtem Kader erneut gelingen?
Die erste Hälfte startete vielversprechend. Die Füchse hatten zu Beginn die größeren Chancen, trafen aber das Tor nicht. Zur Hälfte führte Bonn mit 3:1. In Hälfte 2 wurde alles auf eine Karte gesetzt. Tim Westenberger spielte jetzt trotz Krankheit, sodass man mit zwei Reihen agieren konnte und trug sich direkt doppelt in die Torschützenliste ein. Zusammen kämpfte man sich bis in die Verlängerung.

In der Verlängerung hatten die Füchse wieder einige Chancen, jedoch waren es die Bonner, die den Sack zumachten und den Westdeutschen Meistertitel mit nach Hause nahmen. Ärgerlich, da man im Hinblick auf die DM nun die schwierigere Gruppe erwischen wird. Trotzdem kann man mit dem heutigen Spieltag aber zufrieden sein, sich zu fünft für die DM zu qualifizieren, ist eine starke Leistung.

U13 II am Ende mit Platz 6

Die zweite U13 Mannschaft der Füchse konnte die Saison am 12.05.2019 auf dem 6. Platz abschließen.

Im ersten Spiel gegen den schon vorzeitig feststehenden Meister SV LöWi zeigten die Füchse ihre beste Saisonleistung und waren lange Zeit in Führung. Nach 10 Minuten stand es 4:1 für die Füchse durch Tore von Julian Flacker, Florian Teetz, Benedikt Größe Düweler und Franziska Kallweit. Insbesondere Lea Bruckhoff im Füchsetor konnte sich auszeichnen und hielt einige klare Torchancen der Kölner Gegner. Im zweiten Teil der ersten Hälfte ließ die Konzentration der Füchse etwas nach und LöWi konnte auf 4:4 ausgleichen.
Die zweite Hälfte startete vielversprechend. Benedikt Große Düweler gelangen in der 1. Spielminute gleich zwei Tore. Danach folgte aber eine kleine Schwächephase der Füchse, die LöWi nutzte, um auf 8:6 davonzuziehen. Doch das schreckte die Füchse nicht ab. Julian Flacker verkürzte wenig später auf 8:7. Nach dem LöWi erneut treffen konnte, glich Benedikt Große Düweler mit erneut zwei Toren innerhalb einer Minute aus. Als noch 3 Minuten zu spielen waren, ging den Füchsen die Puste aus und LöWi schoss sich mit 4 weiteren Toren zum Sieg.

Das zweite Spiel bestritten die Füchse gegen die TuS Löwen Lintorf. Die Füchse waren von Anfang an die bessere Mannschaft verpassten es aber die Chancen zu nutzen. So ging es mit 2:4 in die Halbzeit. Die Tore für die Füchse hatten Paul Tewes und Benedikt Große Düweler erzielt.
In der zweite Hälfte konnten die Füchse das Ruder aber nochmal herumreißen. Julian Flacker (2) und Benedikt Große Düweler sorgten für ein 5:5 nach 12 Minuten. Die letzten drei Minuten waren äußerst spannend. Eine Minute vor Schluss musste Paul Tewes höchst fragwürdig wegen hohem Stock auf die Strafbank. In Unterzahl gelang Benedikt Große Düweler sensationell der Siegtreffer.

Über die Saison konnte eine starke Verbesserung bei allen Spielern und Spielerinnen beobachtet werden. Altersbedingt können alle Kinder auch nächstes Jahr in der U13 spielen, sodass man dann auch wieder ein starkes Team auflaufen lassen kann.

Erfolgreiches Wochenende für das Damen KF Team

Am 04./05.05. fanden der letzte Damen KF Spieltag sowie die DM Qualifikation statt.
Mit 4 klaren Siegen aus 4 Spielen qualifizieren sich die Füchse souverän für die Deutsche Meisterschaft am 18./19.05. in Dresden.

Los ging es am Samstag morgen um 10 Uhr in Bonn gegen Teutonia Bielefeld. Füchse sind keine Frühaufsteher und so fiel es ihnen auch diesmal schwer am frühen Morgen gleich ihre volle Leistung abzurufen. Zwar traf Jana Baccus nach Vorlage von Lena Best bereits nach 10 Sekunden zum 1:0, danach war aber lange Leerlauf. 10 Minuten später glich Bielefeld gar auf 1:1 aus. Bis zur Pause sorgten erneut Jana Baccus (Assist Riana Mena König) sowie Shawnee Jürgens (Assist Winona Jürgens) für eine knappe Führung. In der zweiten Hälfte kamen die Füchse besser ins Spiel und siegten letztendlich durch drei Tore von Lena Best, zwei Tore von Winona Jürgens und ein Tor von Sarah Hoymann mit 9:3.

Damit stand man schon sicher als NRW Meister fest, nichtsdestotrotz wollte man im zweiten Spiel gegen Bonn, die sich zuvor mit einem Sieg gegen Bielefeld die DM Quali klar gemacht hatten, als Sieger vom Platz gehen.
Die Füchse starteten mit Vollgas ins Spiel und lagen nach der ersten Hälfte bereits mit 15:0 in Front. Die müden Bonnerinnen konnten dem hohen Tempo der Füchsinnen nicht folgen und kamen somit ein ums andere Mal zu spät. Auch in der zweiten Hälfte waren die Füchse weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, agierten aber nicht mehr so konzentriert wie zu vor und mussten 4 Gegentreffer einstecken. Durch weitere 10 geschossene Tore wurde das Ergebnis trotzdem in die Höhe geschraubt. Letztendlich stand ein 25:4 zur Buche.

Am Sonntag fand dann die DM Quali statt. In einer Dreier-Runde mit den SSF Dragons Bonn, dem TSG Erlensee und eben den Dümptener Füchsen wurden die zwei Tickets für die Deutsche Meisterschaft in Dresden vergeben.

Das erste Spiel startete wieder um 10 Uhr in Bonn. Diesmal waren die Mädels der TSG Erlensee aus Hessen die Gegnerinnen. Die Füchse begannen ein wenig frischer als noch am Tag zu vor. Kreierten bereits in den ersten Sekunden tolle Torchancen, haderten aber anfangs mit der Chancenverwertung. Nach dem ersten Treffer durch Riana Mena König in der 4. Spielminute fielen die Tore aber wie am Fließband. Bis zur Halbzeit stand es 8:0, in der zweiten Hälfte konnte der Spielstand durch schöne Kombinationen sogar auf 18:0 hochgeschraubt werden.

Im zweiten Spiel des Tages besiegte Bonn Erlensee, sodass die Füchse schon fest qualifiziert waren und man nun in einer Art Finale gegen Bonn um den westdeutschen Meistertitel kämpfte.

Bonn hatte sich anfangs viel vorgenommen und startete besser als noch am Tag davor in die Partie. Die ersten 10 Minuten war das Spiel ausgeglichen und beide Teams kamen immer wieder gefährlich vors gegnerische Tor. Durch einen Doppelschlag in der 8. Spielminute wurden die Weichen aber erneut auf Sieg gestellt. Bis zur Halbzeit stand eine komfortable 9:0 Führung auf der Anzeigetafel. In der zweiten Hälfte konnte Bonn das Tempo nicht mehr mitgehen und ließ immer wieder große Lücken in der Defensive. In der vierten Spielminute trafen die Füchse gleich 5 Mal! Dadurch wurde der Spielstand enorm in die Höhe geschraubt. Am Ende gelangen Bonn aber doch noch zwei Treffer, sodass man insgesamt mit 21:2 siegte.

Damit sind die Füchse bereit für die Deutsche Meisterschaft in Dresden. Nach dem letztjährigen Vize DM Titel, ist das Ziel nun nach zwei titellosen Jahren endlich wieder Gold zu holen!

Zum Gedenken an unser verstorbenes Mitglied

Unerwartet und tief betroffen mussten wir die traurige Nachricht zur Kenntnis nehmen, dass am 15.April 2019 unser langjähriges Vereinsmitglied Manfred Rustemeier im Alter von 60 Jahren verstorben ist.

Er gehörte unserem Verein schon seit der Gründung der Jugendligen in NRW im Jahre 2007 an und war in diesem Zeitraum nicht nur als unser Hallensprecher bekannt, sondern engagierte sich in der Sponsorenarbeit und auch jederzeit als Begleiter und Fahrer für das gesamte Team.
Uns ist er mit seinem hilfsbereiten Wesen schnell ans Herz gewachsen. Manfred war ein Mann der Tat und ein Mann der Verantwortung. Jemand, der das Ehrenamt mit ganzer Person ausfüllte. Ein Mensch, der anderen Menschen viel Gutes tat und Freude bereitete.
Sein zu früher Tod hat uns alle sehr schockiert und unsagbar traurig gemacht. Der Verein wird dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Unser ganzes Mitgefühl in diesen schweren Stunden gilt seiner Familie und den Angehörigen.

Wir werden seine freundschaftliche, hilfsbereite und erfrischende Art sehr vermissen, Danke, „Manfred“, dass es dich gab.

Im Namen aller Vereinsmitglieder / Der Vorstand

Am Ende nur Vierter

Am 7. April fand das Bronzespiel der 1. Damen Bundesliga im Fuchsbau statt. Gegnerinnen waren die Damen vom ETV Hamburg. Nach der großen Enttäuschung im Play-Off Halbfinale, in dem man sich in zwei Spielen Weißenfels geschlagen geben musste, wollten die Füchse heute alles investieren, um wenigstens Bronze zu holen.
Die Füchse mussten auf Riana Mena König und Marie Hu verzichten. Folgendes Aufgebot kämpfte um Platz 3:

[T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Laura Göbel, Shawnee Jürgens, [C] Anna-Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, [T] Lena Baccus, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Greta Melchert, Annika Hinz, Dorit Melchert, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Corinna Elsemann, Lea Hübel

Die Füchse starteten schwach in die Partie. Wie so häufig in dieser Saison agierten sie zu Beginn nervös, was zur Folge hatte, dass der Ball immer wieder leicht an Hamburg abgegeben wurde. Doch auch Hamburg wusste aus dem ersten Drittel nicht viel zu holen. Es war viel hin und her und wenig hochklassiges Floorball zu sehen. Hamburg hatte mehr Ballbesitz, aber es waren die Füchse, die Großchancen hatten und vergaben. Kurz vor Ertönen der Pausensirene unterlief den Füchsen ein Wechselfehler, sodass Hamburg das zweite Drittel in Überzahl begann.
Die Füchse verteidigten in den zwei Minuten zu viert allerdings stark und konnten eine Hamburger Führung vorerst verhindern.
Im 5 gegen 5 steigerten die Füchse sich aber auch anfangs des zweiten Drittels nicht. Hamburg hatte mehr Ballbesitz und wurde nur selten gut unter Druck gesetzt. Hatte man selbst mal den Ball, wurde dieser schnell wieder verspielt. Nach 10 Minuten erhielt Winona Jürgens eine zwei Minuten Strafe für Stockschlag. Die Unterzahlreihe konnte diesmal nicht verhindern, dass Hamburg das 1:0 erzielte. Nur zwei Minuten später erhöhte Hamburg sogar auf 2:0. Fina Gouba kam frei zum Schuss und versenkte den Ball im linken Eck. Erst jetzt merkten die Füchse, was hier auf dem Spiel stand, und begannen richtig mitzuspielen. Lena Best (Assist Sarah Hoymann) erzielte nach 16 Minuten im zweiten Drittel den Anschlusstreffer. Mit knappem Rückstand ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann anders als gewünscht. Nach 5 Minuten war es erneut Hamburg, die sich auf dem Spielberichtsbogen verewigen konnten. Ellen Kunigk konnte unbedrängt zum 3:1 einschießen. Dieser Abstand hielt aber nicht lange. In der achten Spielminute kämpfte sich Lena Best bis vors gegnerische Tor. Im Kampf um den Ball sprang dieser nach oben und Lena Best war die erste, die ihn treffen konnte. Einhändig mit der Rückhand brachte sie den Ball zum 3:2 für die Füchse unter.
Die Füchse waren nun am Drücker. Jana Baccus hatte die große Chance auf 3:3 auszugleichen, traf den Ball aber nicht richtig, sodass dieser übers Tor segelte.
Hamburg nutze das Unvermögen der Füchse die Chancen zu verwerten, um die Führung weiterauszubauen. Nach inkonsequentem Pressing durch die Füchse Defense gelang es Hamburg den Ball nach vorne zu schlagen, wo Ina Jensen wartete und versenkte (17. Spielminute). Jetzt blieben den Füchsen nur noch 3 Minuten, um zwei Tore Abstand aufzuholen. Als Konsequenz daraus nahmen die Trainer Kevin und Ralf Buckermann den Torhüter aus dem Tor, um eine 6 gegen 5 Überzahl zu kreieren. Das war sehr erfolgreich. Bei 18:22 war es zuerst Lena Best, die nach Vorlage von Winona Jürgens auf 4:3 verkürzte. Nur 17 Sekunden später gelang Shawnee Jürgens ebenfalls auf Assist von Winona Jürgens, der umjubelte Ausgleich. Die restlichen 81 Sekunden Spielzeit blieben ereignislos, sodass es in die Verlängerung ging.

Die Füchse waren nun spielbestimmend und ließen auch in der Verlängerung den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Nach vier gespielten Minuten zog Lena Best in die Mitte und hatte freie Schussbahn aufs gegnerische Tor. Der Abschlussversuch wurde allerdings von Hamburg unterbunden, indem Lena Best aufgrund von Bein stellen zu Fall kam. Aus unerfindlichen Gründen entschieden sich die beiden Schiedsrichter weiterspielen zu lassen und Hamburg kam an den Ball. Wenig später gelang ihnen dann der Siegtreffer. Die Füchse hatten zu langsam nach hinten verschoben, sodass Fina Gouba freie Schussbahn hatte.

Damit war der Traum von Bronze ausgeträumt und eine im Endeffekt enttäuschende Saison beendet.
In den entscheidenden Momenten wie heute und auch in den Halbfinals sowie Pokalspielen hatten die Füchse ihre Leistung kaum auf den Platz gebracht. Heute zum Beispiel hatte es ganze 30 Minuten gebraucht bis die Füchse anfingen mitzuspielen. Das reicht leider nicht um am Ende der Saison oben zu stehen. Jetzt gilt es die Enttäuschung zu verarbeiten und ab Ende Mai wieder mit vollen Akkus in die Saisonvorbereitung zu starten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern der Saison 18/19 und hoffen uns auch in der nächsten Spielzeit wieder im Fuchsbau zu begegnen.

Füchse erliegen der Tollwut

Im letzten Spiel der Saison empfingen die Füchse die Mannschaft von Tollwut Ebersgöns zum direkten Duell um den dritten Tabellenplatz. Die Füchse gingen mit einem Punkt Vorsprung, aber einem Spiel weniger in das Match. Für Ebersgöns steht zum Saisonabschluss noch ein Nachholspiel gegen den BSV Roxel auf dem Programm.

Trainer Ralf Buckermann standen folgende Spieler zur Verfügung:

Lennart Gottwald, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, [C] Kevin Buckermann, Anna-Lena Best, Jens Kürbis, Felix Grün, Tim Osterkamp, Marvin Höcker, Fabian Hehn, Niklas Skalix, [T] Till Reimer

Kapitän Kevin Buckermann schaffte damit sein Comeback gerade noch rechtzeitig vor der Saisonpause. Weniger als drei Minuten nachdem die Münsteraner Schiedsrichter, Andre Kiethe und Jonas Ewering, das Spiel anpfiffen hatte Jan Niklas Buckermann den Ball schon zum 1:0 ins Tor befördert. Kaum eine Minute später wurde die erste Zweiminutenstrafen ausgesprochen, in diesem Fall gegen Martin Meyer von Ebersgöns wegen Blockieren des Stocks. Die Überzahl der Mülheimer blieb ungenutzt, sowie weitere Chancen im Verlauf des ersten Drittels. Kurz vor der Drittelpause nutzten dann die Gäste eine ihrer Chancen für den Ausgleich zum – aus ihrer Sicht – psychologisch optimalen Zeitpunkt (Lian Rau, Assist: Marius Herrmann).

Das zweite Drittel brachte weitere Zeitstrafen: Luca Rau musste in der 27. Minute wegen Stoßens auf die Strafbank, Jannis Kempkes in der 33. wegen Sperrens. Letzterer leitete direkt nach seiner Rückkehr einen Konter ein und bereitete damit das 2:1 durch Tim Osterkamp vor. Schon in der 36. Minute waren die Füchse wieder in Überzahl (2 Minuten gegen Lian Rau, überharter Körpereinsatz) und konnten diese im dritten Anlauf in Person von Felix Grün auf Zuspiel von Tim Osterkamp zum 3:1 nutzen. Keine Zwei Minuten später erhöhte Kevin Buckermann sehenswert mit der Rückhand durch seine eigenen Beine auf 4:1. Die Füchse schienen auf einem guten Weg zum sicheren dritten Platz zu sein. 33 Sekunden vor dem Ende des Drittels erhielt jedoch auch Niklas Skalix eine Zeitstrafe, die zum 4:2 in Ebersgönser Überzahl durch Florian Beppler-Alt (Assist: Anton Hautzel) vier Sekunden vor der Drittelpause führte.

Wieder mussten die Füchse mit grimmigen Mienen in die Kabine gehen und sich von diesem Rückschlag erholen. Aber das Schlussdrittel schloss an wo das zweite geendet hatte. In der 48. Minute musste Tim Osterkamp – wie Niklas Skalix vor ihm – zwei Minuten wegen Stoßens auf die Strafbank. Und wieder brauchte Ebersgöns nicht einmal eine halbe Minute, um in Überzahl das 4:3 zu erzielen: Lian Rau netzte auf Vorlage von Anton Hautzel ein. In der 51. Minute war es dann der Vorlagengeber Anton Hautzel, der seinerseits auf die Strafbank musste, was die Gastgeber jedoch nicht nutzen konnten. Ebersgöns machte nun viel Druck und konnte in der 58. Minute schließlich durch Marius Herrmann ausgleichen (Assist: Anton Hautzel). Aufgrund der Tabellensituation nahmen die Füchse den an diesem Tag wieder starken Goalie Till Reimer heraus, um mit sechs Feldspielern noch drei Punkte erzwingen zu können. Doch die Verteidigung der Gäste hielt stand, sodass es in Overtime um den dritten zu vergebenden Punkt ging. Am Ende war es ein Schuss nach einem Bogenlauf von Anton Hautzel, der Tollwut Ebersgöns den Sieg bescherte.

Die Füchse sind enttäuscht über die Niederlage, die bedeutet, dass der dritte Tabellenplatz nur noch rechnerisch möglich ist, können aber trotzdem auf eine gute Saison zurückblicken, in der sich einige junge Spieler bewärt haben, die dem Team hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Das Ende der Saison bietet den vielen angeschlagenen in den Reihen der Füchse außerdem Gelegenheit zur Regeneration, bevor die Vorbereitung auf die nächste Saison beginnt.

(fgr)