Spielbetrieb und Trainingsbetrieb eingestellt

Am Freitag morgen teilte Floorball Deutschland mit, dass der Spielbetrieb der 1.Bundesliga Damen und 2.Bundesliga Herren Nord/West (und natürlich der anderen Bundesligen auch) mit sofortiger Wirkung aussetzt. In der Saison 2019/2020 wird der Spielbetrieb nicht wieder aufgenommen und es werden keine Deutschen Meister auf dem Großfeld ausgespielt, da eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes nicht genau terminiert werden kann.
Eine Stellungnahme des Verbandes findet ihr hier:
Stellungnahme Floorball Deutschland

Der Nordrhein-Westfälische Floorball Verband setzt ebenfalls seinen Spielbetrieb aus.
Es wird erstmal von einer Absage aller Spiele bis zum 19.04. gesprochen. Eine Regelung über den weiteren Verlauf der Jugendligen, sowie die Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaften und den Deutschen Meisterschaften in der Jugend gibt es noch nicht.
Mehr dazu findet ihr hier:
Stellungnahme NWFV

Die Dümptener Füchse 96 e.V. werden ihren Trainingsbetrieb bis zum 19.04.2020 einstellen! Alle Trainingseinheiten in diesem Zeitraum werden nicht stattfinden. Zudem hat unsere Stadt vorhin eine Schließung aller Sporthallen und -anlagen bis zum 19.04. beschlossen.

Unser Verein drückt allen die Daumen, dass sie gesund bleiben und wird über eine Aufnahme des Trainings-und Spielbetriebes rechtzeitig informieren.

Erneute Niederlage in der Damen Bundesliga

Die Defensive der Füchse muss in den nächsten Spielen wieder enger zusammenrücken.

Die Füchse stehen auch nach dem dritten Spiel der Rückrunde nur mit einem Punkt da. Gegen den Tabellenletzten unterliegt man mit 6:9.

Dabei konnten die Coaches Kevin und Ralf Buckermann beinahe aus dem Vollen schöpfen: [T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Winona Jürgens, Riana Mena König, [C] Lena Best, Anne Scheunemann, Jana Baccus, [T] Lena Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Annika Hinz, Dorit Melchert, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Corinna Elsemann, Lea Hübel

Zu Beginn sah es noch gut aus. Die Füchse erspielten sich die ersten Chancen der Partie und gingen folgerichtig mit 2:0 in Führung. Maren Grzenia per Volley (2. Minute: Assist Winona Jürgens) und Lena Best (8. Minute, Assist Sarah Hoymann) erarbeiteten einen Vorsprung. In der Folge wurde das Tempo allerdings etwas herunter gefahren, sodass die Devils in der 12. Minute zum Anschlusstreffer kamen.

Das zweite Drittel war geprägt von Fehlpässe im Füchse Aufbau, aus denen die Mädels aus dem Harz immer wieder Kapital schöpfen konnten. Dementsprechend glichen sie in der 2. Minute aus und gingen in der 11. Minute sogar in Führung. Die Füchse Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten, knapp eineinhalb Minuten später traf Lena Best per Solo zum 3:3. Doch der nötige Ruck ging nicht durch die Mannschaft. Man wirkte viel zu passiv und ließ Wernigerode spielen, sodass diesen kurz vor der Pause der erneute Führungstreffer gelang (20. Minute).

Das dritte Drittel begann rabenschwarz und besiegelte letztendlich auch die Niederlage. Innerhalb von drei Minuten traf Wernigerode vier Mal und schoss sich somit auf die Siegerstraße. Winona Jürgens konnte zwar noch zwei Anschlusstreffer erzielen, einen durch einen Schuss durch die Beine bei der gegnerischen Torhüterin und einen im 6 gegen 5 (Assists Maren Grzenia und Lena Best). Die weitere Aufholjagd wurde allerdings durch ein Empty Net Tor von Wernigerode gestoppt. Winona Jürgens dritter Treffer in der 20. Spielminute (Assist Maren Grzenia) war dann nur noch Erhebniskosmetik.
Das Spiel ging mit 6:9 verloren.

Eine enttäuschende Leistung in einer bisher enttäuschenden Rückrunde. Die Füchse müssen unbedingt wieder in die Spur kommen, denn nächste Woche findet bereits das nächste Heimspiel gegen die ETV Lady Piranhhas aus Hamburg statt, die auch die Gegnerinnen im Halbfinale des Final4 darstellen.

Niederlage in Weißenfels

Am 08.02.2020 ging es für unsere Damen auf Osttour. Spiele gegen den UHC Weißenfels und MFBC Leipzig/Grimma standen an. Folgender Kader stand Coach Ralf Buckermann zur Verfügung:

[T] Daniela Strüngmann, Laura Göbel, Riana Mena König, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, [T] Lena Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Dorit Melchert, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Lea Hübel

Aufgrund der Sturmwarnung bezüglich des Orkans „Sabine“ musste das Sonntagsspiel gegen den MFBC leider abgesagt werden, von daher können wir heute nur über das Spiel gegen Weißenfels berichten.

Das Spiel begann so wie man sich das erhofft, es dauerte nur 9 Sekunden bis Lena Best den Ball auf Vorlage von Sarah Hoymann im Tor der Cats unterbrachte. In der Folge wirkte Weißenfels verunsichert und es waren die Füchse, die sich gute Chancen erarbeiteten. Statt diese aber zu nutzen, gelang Weißenfels wie aus dem Nichts der Ausgleich (5. Minute). Daraufhin gab es viele Ballverluste auf beiden Seiten, die beiden Teams zu guten Chancen verhalfen. Wieder war es aber nur der UHC, der darauf Kapital schlagen konnte (15. Spielminute). Kurz vor der Pause ging Andrea Gerdes vom UHC nach einem sauberen Zweikampf zu Boden, spielte den Ball dann allerdings am Boden liegend absichtlich mit dem Fuß, was eine 2 Minuten Strafe zur Folge hatte (20. Minute).

Die Überzahl zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Füchse leider nicht nutzen. Auch hier blieben viele gute Chancen ungenutzt. Stattdessen erhöhte der UHC in der 7. Spielminute auf 3:1. Darauf folgte eine extreme Druckphase der Füchse, die sie sich mit dem Anschlusstreffer von Sarah Hoymann (Assist Lena Best) zum 3:2 belohnen konnten (15. Spielminute). Der Ausgleich wollte aber einfach nicht fallen. Wieder traf der UHC (17. Spielminute). Kurz gefolgt vom erneuten Anschlusstreffer der Füchse durch Lena Best (Assist Lea Hübel) in der 20. Spielminute.

Das letzte Drittel startete mit einem erneuten Treffer des UHCs, auf den die Füchse keine Antwort mehr fanden. Mit der Führung im Rücken gelang es dem UHC immer besser zu kombinieren, während den Füchsen allmählich die Kräfte auszugehen schienen. Ein Doppelschlag der Cats in der 7. Spielminute besiegelte die Niederlage. Die Füchse versuchten weiterhin alles, scheiterten aber an sich selbst oder Indra Reck im Tor der Cats. Der UHC setzte in der 17. Minute noch eins drauf und eroberte mit diesem Sieg die Tabellenführung zurück.

Durch die Spielabsage am Sonntag, konnten die Füchse nichts wieder gut machen und mussten die Heimreise mit leeren Händen antreten. Wann das Nachholspiel angesetzt wird, wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Einzug ins Final4 2020

Am 19.01.20 fuhren die Damen der Füchse nach Berlin, um das Viertelfinale des Floorball Deutschland Pokals zu bestreiten. Gegnerinnen waren die Regionalligistinnen von der SG Berlin.
Die Trainer Kevin und Ralf Buckermann konnten aus dem Vollen schöpfen, bis auf Pia Rother, waren alle Spielerinnen am Start:

Dimitra Schöpp, Laura Göbel, Riana Mena König, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, [T] Lena Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Greta Melchert, Annika Hinz, Dorit Melchert, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Corinna Elsemann, Lea Hübel

Von Beginn an zeigten die Füchse den Berlinerinnen den Klassenunterschied auf. Bereits im ersten Einsatz erzielte Madelyn Castillo Lantigua auf Vorlage von Sarah Hoymann das 1:0 per Fernschuss. Vier Minuten später legte Dorit Melchert das 2:0 nach. In der Folge kamen die Füchse immer wieder durch schöne Kombinationen in die Ecke der Gegnerinnen, hatten aber Schwierigkeiten den Ball an der eng verteidigenden gegnerischen Fünf vorbei im Tor unterzubringen. In der 14. Spielminute gelang Berlin aus dem Nichts der Anschlusstreffer. Die erste Chance konnte gleich verwertet werden. Doch die Füchse ließen sich davon nicht beeindrucken und legten knapp eine Minute später in Person von Lena Best zum 3:1 nach (Assist Jana Baccus).

Im zweiten Drittel machten die Füchse schnell den Sack zu. Lea Hübel, Sarah Hoymann, Jana Baccus und Dorit Melchert schraubten das Ergebnis bis zur 7. Minute auf 7:1 hoch. Berlin verkürzte auf 7:2, ehe Winona Jürgens kurz vor der Pause den alten Abstand wiederherstellte.

Im letzten Drittel erhöhten Lena Best, Riana Mena König und Dimitra Schöpp auf 11:2. Zwei Überzahlspiele konnten allerdings nicht genutzt werden.

Somit konnten die Füchse insgesamt einen souveränen Sieg verbuchen und in das Final4 einziehen, welches am 21./22.03. in Berlin ausgespielt wird. Die Auslosung findet am 25.01. statt.

Unentschieden in Bonn

Die Damen der Füchse starten mit einem Punktverlust in das Jahr 2020. Gegen die SSF Dragons Bonn kommen sie über ein 5:5 nicht hinaus.

Die Coaches Kevin und Ralf Buckermann mussten auf Grund von Verletzungen mit einem kleineren Kader als üblich vorlieb nehmen:
[T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Riana Mena König, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, [T] Lena Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Sarah Hoymann, Greta Melchert, Annika Hinz, Dorit Melchert, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Lea Hübel

Von Beginn an dominierten die Füchse das Spielgeschehen und standen vor allem in der Defensive sicher, sodass Bonn kaum Torchancen generieren konnte. In der Offensive fehlte allerdings das Zielwasser, viele gute Chancen blieben ungenutzt und es dauerte ganze 15 Minuten bis Jana Baccus das 1:0 erzielen konnte. Lena Best (Assist Annika Hinz) und Sarah Hoymann (Lena Best) stellten kurz darauf eine komfortable Führung her. Dabei blieb es auch zur Drittelpause, da viele weitere Chancen der Füchse das Ergebnis höher zu schrauben, ungenutzt blieben.
Dieses Muster setze sich auch im zweiten Drittel fort. In der ersten fünf Spielminuten hätten die Füchse fünf Mal einnetzen müssen, stattdessen traf Bonn zweimal und war zurück im Spiel. Plötzlich machte sich Unsicherheit im Füchsespiel breit und man verteidigte nicht mehr konzentriert genug, sodass Bonn immer öfter vor dem Kasten von Miriam Rustemeier auftauchte. Es entwickelte sich ein ziemliches Hin und Her, in dem kein Team mehr treffen konnte. Die Füchse scheiterten immer wieder an der Bonner Torhüterin Marlene Oertel, die starke Paraden zu verbuchen hatte, häufig aber auch an sich selbst, in dem sie frei vorm Tor daneben schossen. Kurz vor der Pause erhielt Lena Best eine zwei Minuten Strafe für Stoßen, die Bonn allerdings nicht verwerten konnte.

Zu Beginn des letzten Drittels schienen die Füchse sich wieder gefangen zu haben und trafen durch Winona Jürgens (Assist Jana Bornemann) zum 4:2. Doch anstatt Ruhe ins Spiel zu bringen, stellten die Füchse sich vorne und hinten weiter wackelig an und schafften es nicht, den Deckel drauf zu machen. Man kann gar nicht beschreiben, was für Möglichkeiten liegen gelassen wurden. Bonn war bis auf die Haarspitzen motiviert und münzte das Ergebnis durch drei Tore auf 5:4 um. Winona Jürgens traf fünf Minuten vor Schluss durch ein sehenswertes Solo zum 5:5 Ausgleich. In der restlichen Spielzeit sowie Verlängerung gelang keinem Team mehr der Lucky Punch und so gab es zum Jahresstart eine Punktetrennung im Sportpark Nord.
Für die Füchse ein Rückschlag im Kampf um die besten Plätze in der Play-Offs. Mitstreiter Weißenfels patzte allerdings noch deutlicher und verlor beim Tabellenletzten Wernigerode, sodass die Füchse nun durch das bessere Torverhältnis auf Platz 1 stehen. Leipzig/Grimma konnte indes aufholen und liegt jetzt mit nur noch zwei Punkten Rückstand auf Platz 3. Die Saison vermag spannend zu bleiben.

Erstes Kräftemessen gegen den Aufsteiger

Am Sonntag mussten die Füchse zum Auswärtsspiel nach Hannover. Anders als in vergangenen Jahren warteten dieses Mal jedoch die Mustangs. Trainer Ralf Buckermann hatte folgende Spieler zu Verfügung:

Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, [C] Kevin Buckermann, Jens Kürbis, Felix Grün, Tim Osterkamp, Markus Jendrike, Georg Zentgraf, Maximilian Braun, Helmut Hobje, Jannik Weiß und [G] Till Reimer

Die Füchse spielten das erste Mal gegen die Hannover Mustangs, da die Hannoveraner neu in die Liga aufgestiegen sind. Im ersten Drittel konnte Hannover durch Maurice Keller in der achten Spielminute mit 1:0 in Führung gehen. In der zehnten Spielminute erhielt Mark Gaiduk eine zweiminütige Strafe wegen Stockschlags. Aus der Folgenden Überzahl konnten die Füchse nicht den gewünschten Ausgleich erzielen. Insgesamt stellte sich auch heute die altbekannte Überzahlschwäche ein. Jedoch konnten die Füchse durch Jens Kürbis auf Vorlage von Felix Grün den Ausgleich in der 13. Spielminute erzielen. Drei Minuten später konnten die Füchse ihre Führung auf 1:2 ausbauen (Tim Osterkamp, Assist: Julius Kaps). Zwei Minuten vor dem Ende des Drittels gelang Jan Niklas Buckermann auf Vorlage von Markus Jendrike das 1:3.

Im zweiten Drittel konnte Hannover durch Maurice Keller auf 2:3 verkürzen. Nach dem Folgenden Bully konnte Kevin Buckermann die Führung wieder auf 2:4 vergrößern. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: eine Minute später erzielte Raiko Krüger das 3:4. In der sechsten Spielminute des zweiten Drittels handelte sich Hauke Sander eine Fünfminutenstrafe für überhartem Körpereinsatz ein. Nicht schockierend, aber dennoch enttäuschend: Auch in den fünf Minuten in Überzahl gelang den Füchsen kein Tor. Kurz nach Ablauf der Strafe konnte Jan Niklas Buckermann jedoch die Führung wieder auf zwei Tore ausbauen. Nur fünfzehn Sekunden später folgte der Gegenschlag durch Maurice Keller.

Im letzten Drittel sollte es nochmal härter und intensiver werden. Zunächst konnten die Füchse wieder die alte Führung von zwei Toren herstellen (Jan Niklas Buckermann, Assist: Tim Osterkamp). Nach nur drei gespielten Minuten im letzten Drittel konnte Kevin Buckermann zum ersten Mal eine drei Tore Führung auf die Anzeige bringen. Mit neun verbliebenen Minuten konnte Jeffrey Keller auf 5:7 verkürzen. Kevin Buckermann verschwendete keine Zeit dem Gegentor nachzutrauern, sondern traf erneut zum 5:8. In der drittletzten Minute gelang es Markus Jendrike das 5:9 zu erzielen. Den Schlusspunkt setzte Jeffrey Keller mit dem 6:9.

Nach dem Rückschlag gegen Bremen sammelten die Füchse wichtige drei Punkte und halten damit Anschluss an die Tabellenspitze. Am kommenden Sonntag müssen die Füchse nach Ebersgöns reisen. Dies ist bereits das erste Spiel der Rückrunde.

(nsk)

Zwei Füchse fahren zur Damen WM 2019

Vom 07.12. bis 15.12. findet die Weltmeisterschaft der Damen in Neuchatel, Schweiz statt. Mit dabei sind auch die beiden Füchse Spielerinnen Lena Best und Winona Jürgens.
Im Vergleich zur letzten WM steht das deutsche Team deutlich verjüngt da, als Ziel wird nach der verkorksten letzten WM (Platz 10) eine Platzierung unter den Top 8 angepeilt. Winona Jürgens wird zum ersten Mal die deutschen Farben bei einer A-WM vertreten, während Lena Best nach 2017 bereits die zweite Weltmeisterschaft spielen wird.
In der Gruppe treffen die deutschen Damen auf Finnland, Schweiz und Polen.

Hier der Spielplan inklusive Links zu den YouTube Livestreams:
Samstag, 07.12., 15:15 Uhr: Deutschland vs. Schweiz Livestream Deutschland vs. Schweiz
Sonntag, 08.12., 16:30 Uhr: Deutschland vs. Polen Livestream Deutschland vs. Polen
Montag, 07.12., 18:00 Uhr: Deutschland vs. Finnland Livestream Deutschland vs. Finnland

Einen Tag vor der WM konnten wir noch einmal ein kurzes Interview mit unseren Nationalspielerinnen führen:
– Hallo Lena, hallo Winona. Morgen geht es endlich los mit der WM. Im Auftaktspielwartet direkt die Schweiz. Freut ihr euch schon auf das Spiel gegen denGastgeber und was erwartet ihr?

Lena: „Ja das wird bestimmt aufregend. Die Schweizer-Organisation scheint sich einige Mühe gegeben zu haben und es werden sicherlich viele Zuschauer erwartet. Wenn die ganze Halle gegen dich ist, ist das immer besonders lustig. Wir erwarten einen starken Gegner, aber hoffen, dass die Schweizerinnen im ersten Spiel vor heimischer Kulisse noch nervös sind und wir sie schocken können“

Winona: „Ja, freue mich auch auf das Spiel!!!“

– Winona, für dich ist es die erste Teilnahme bei einer Damen Weltmeisterschaft. Nachdem du im Mai 2018 mit wichtigen Treffern die U19 in der A Division gehalten hast, ging es dann direkt in die Damen Nationalmannschaft. Was sind deine persönlichen Ziele und Vorstellungen für deine erste WM bei den Damen?

Winona: „Mein Ziel ist es, mein Bestes zu geben und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Ich bin gespannt auf die Tage wo sich alles nur um Floorball dreht und freue mich die Top Teams spielen zu sehen bzw. gegen diese spielen zu können.“

– Lena, bei der Teamvorstellung wurdest du schon unter den „Players to watch“ von Deutschland aufgeführt, dabei ist es erst deine zweite Damen Weltmeisterschaft. Verspürst du dieses Mal eine besondere Erwartungshaltung?

Lena: „Ich habe immer eine hohe Erwartungshaltung an mich selbst und achte dabei nicht so viel darauf was andere sagen. Ich konnte mich im Vergleich zur letzten WM auf jeden Fall steigern und hoffe meine Leistung auch aufs Feld bringen zu können.“

– Ihr habt viele neue Gesichter dieses Mal dabei. Wie lief die Vorbereitung für euch auf das Turnier?
Lena: „Wir haben 2 Trainingslager und ein Turnier absolviert. Einige sind recht spät zum Team dazugestoßen, aber die Lager konnten intensiv genutzt werden, sodass wir uns gut vorbereitet fühlen.“

– Winona, was sind eure Ziele mit dem Team für diese WM?

Winona: „Wir haben alle die Motivation unser Bestes zu geben,um die bestmögliche Platzierung zu erreichen. Ein Ergebnis unter den ersten Acht sollten wir versuchen zu erreichen.“

– Wir bedanken uns für das Interview und wünschen euch und dem Team den maximalen Erfolg.

Hier noch ein paar Links zu unterschiedlichen Artikeln zur WM mit unseren Nationalspielerinnen:

Lena und Winona im Interview mit der WAZ

Lena im Interview mit Floorball Today

Team Präsentation Deutschland auf der IFF Homepage

Lena im Interview mit der IFF

Rückschlag im Kampf um Platz Zwei

Am Samstag empfing die Zweitligamannschaft der Füchse den direkten Konkurrenten aus Bremen. Dem TV Eiche Horn stellten sich entgegen:

Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Vincent Fröhlich, [C] Kevin Buckermann, Jens Kürbis, Felix Grün, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Maximilian Braun, Marvin Höcker, Helmut Hobje, Fabian Hehn, Niklas Skalix, [T] Till Reimer, Christopher Rustemeier

106 Zuschauern wurde ein spannendes erstes Drittel geboten, in dem es Chancen auf beiden Seiten gab, aber lange keine Tore, bis in der 15. Minute Markus Jendrike die Füchse auf Vorage von Kevin Buckermann in Führung brachte. Kurz darauf war das Team von Trainer Ralf Buckermann in Überzahl, konnte aber kein Tor erzielen. Mit der Schlusssirene handelte sich dann Kevin Buckermann ebenfalls eine Zeitstrafe ein, sodass die Füchse das zweite Drittel in Unterzahl beginnen mussten.

Zu viert konnte das Heimteam die Führung zunächst sogar ausbauen (Markus Jendrike, Assist: Jan Niklas Buckermann), bevor Leon Schweiger auf Vorlage von Marcel Westermann die Überzahl der Gäste zum Anschlusstreffer nutzte. Damit begann die schwächste Phase der Füchse, die sich im Folgenden zunehmend verunsichern ließen. Innerhalb von zehn Minuten drehten die Bremer den 2:0 Rückstand zu einer 2:6 Führung. Jan Niklas Buckermann konnte in der 33. Minute endlich etwas entgegensetzen und auf 3:6 verkürzen. Wegen eines Wechselfehlers der Gäste hatten die Hausherren wenig später erneut die Chance in Überzahl zu treffen, doch ließen sie erneut ungenutzt. Spätestens durch die Überzahl hatten sich die Füchse wieder gefangen, konnten aber bis zur Drittelpause auch nicht weiter verkürzen.

Das Schlussdrittel sollte ein offener Schlagabtausch werden, in dem die Gäste den ersten Treffer landeten: Leon Schweiger traf schon nach 33 Sekunden, erneut auf Zuspiel von Marcel Westermann. Bis zur Mitte des Drittels stand es durch Tore von Jan Niklas Buckermann (Assist: Markus Jendrike), Marcel Westermann (Assist: Leon Schweiger), Christopher Rustemeier (Assist: Jan Niklas Buckermann) und Hannes Röttger (Assist: Till Geiler) 5:9. Anschließend ließen die Füchse nach Strafe gegen Gäste-Kapitän Till Geiler erneut eine Überzahl ungenutzt. Erst in der vierten Überzahl des Spiels traf Tim Osterkamp auf Zuspiel von Jan Niklas Buckermann zum 6:9. Trotz einer weiteren Zeitstrafe gegen sich ließ Bremen dann nichts mehr anbrennen, auch nicht als die Mülheimer Goalie Till Reimer gegen einen sechsten Feldspieler auswechselten.

Damit gehen drei wichtige Punkte nach Bremen und sichern dem TV Eiche Horn erstmal den zweiten Tabellenplatz.

Sieg zum Abschluss der Hinrunde

Am 23.11.2019 bestritten die Damen der Füchse das letzte Spiel der Hinrunde bei den Red Devils Wernigerode.
Coach Kevin Buckermann konnte folgende Spielerinnen aufbieten:

[T] Daniela Strüngmann, Laura Göbel, Riana Mena König, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Annika Hinz, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Lea Hübel

Der Start in die Partie verlief denkbar schlecht. Bereits nach 22 Sekunden traf Julia Diesener auf Seiten der Devils zum 1:0. Knapp drei Minuten später legte sie sogar zum 2:0 nach.
Die Füchse brauchten lange, um sich von diesem Schock zu erholen. In der Anfangsphase erarbeiteten sie sich zwar viele Chancen, die Abschlüsse landeten aber meterweit vom Tor entfernt und auch der Spielaufbau lief ungewohnt stockend, mit vielen individuellen Fehlern, wodurch die Devils immer wieder zu Chancen kamen.
Es war Miriam Rustemeier im Füchsetor zu verdanken, dass die Wernigeroder Mädels keine weiteren Tore feiern konnten. Erst in der 11. Spielminute brach Jana Bornemann den Bann und netzte nach Vorlage von Riana Mena König zum Anschlusstreffer ein.
Dabei blieb es bis zur Pause.

Im zweiten Drittel musste eine deutliche Leistungssteigerung her, wenn die Füchse Punkte vom Tabellenletzten mitnehmen wollten.
Eine zwei Minuten Strafe gegen die Devils direkt zu Beginn des zweiten Drittels, spielte den Füchsen dabei in die Karten. Die gegnerischen Spielerinnen kamen viel zu spät aus der Pause zurück und mussten daraufhin in Unterzahl ins zweite Drittel starten.
Die Überzahl der Füchse nutze diese Chance in Person von Jana Baccus zum Ausgleich (2. Minute). Das gab den Füchsen Sicherheit und endlich lief der Ball auch im Aufbau wieder besser. Zwei schnelle Tore durch Riana Mena König und Sarah Hoymann (beides 4. Minute) brachten die Füchse 4:2 voran.
Bis zur 10. Spielminute passierte erstmal nichts, dann musste Jannika Willingmann auf Seiten der Devils für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Füchse Überzahl erspielte sich zahlreiche Chancen, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen.
Daraufhin hatten die Devils wieder eine starke Phase, trafen aber das Tor ebenfalls nicht.
In der 14. Minute erhielt Lea Hübel auf Füchse Seite zwei Minuten wegen Haltens. Auch diese Möglichkeit konnten die Devils nicht nutzen, um zu verkürzen. Kurz vor der Pause erhöhte Riana Mena König stattdessen auf 5:2 (18. Spielminute).

Im letzten Drittel warfen die Füchse die Offensivmaschine an und spielten, wie man es vom besten Angriff der Liga erwartet. Lena Best (3), Sarah Hoymann, Riana Mena König, Lena Göbel und ein Eigentor der Devils sorgten für weitere sieben Treffer. Ein weiterer Gegentreffer musste noch hingenommen werden. Julia Diesener erzielte per Penalty ihr drittes Tor an diesem Tag. Endstand war somit 12:3.

Damit überwintern die Füchse auf Platz 2 der Bundesliga, lediglich einen Punkt hinter dem UHC Weißenfels und stellen die erfolgreichste Offensive der Liga (38 Tore in 5 Spielen). Im Januar wird die Rückrunde direkt mit einem Derby eingeläutet. Die Füchse müssen auswärts bei den momentan Viertplatzierten Bonnerinnen ran.

Pokalaus der Herren in Runde 3

Am letzten Wochenende (17.11) mussten unsere Füchse im Pokal gegen den Erstligisten TV Schriesheim ran.
Coach Ralf Buckermann standen dabei folgende Spieler zur Verfügung: [T] Till Reimer, [C] Kevin Buckermann, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Vincent Fröhlich, Jens Kürbis, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Maximilian Braun, Marvin Höcker, Helmut Hobje, Fabian Hehn und Niklas Skalix

Der Pokalkracher war vom ersten Bully an hart umkämpft. In der 4. Spielminute ging der Favorit aus der 1. Liga, durch Nationalspieler Felix Künnecke (Assist: Julius Heuer) in Führung. In der 7. Spielminuten erhielt Leonard Laage wegen Stockschlag eine Zweiminütige Strafe. Die folgende Überzahl konnten die Füchse jedoch nicht zum Ausgleich nutzen. Jan Niklas Buckermann erhielt in der 11. Spielminute ebenfalls eine zweiminütige Strafe (Blockieren des Stocks), welche jedoch ebenfalls ohne Tor überstanden wurde. Weiter ging es in der 17. Spielminute mit Strafen auf beiden Seiten (Überharten Körpereinsatz), jedoch ohne Tore im anschließenden 4 vs. 4. In der letzten Minute des ersten Drittels erhielt Schriesheim erneut eine Zweiminutenstrafe. Die daraus resultierende Überzahl konnten die Füchse endlich zum verdienten Ausgleich, durch Tim Osterkamp auf Zuspiel von Jan Niklas Buckermann, nutzen.

Im zweiten Drittel fanden die Gäste aus Schriesheim den besseren Start und gingen nach vier gespielten Minuten mit 1:2 in Führung (Leonard Laage; Assist: Benjamin Rudin). Der Ausgleich ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 25. Spielminute blieb Kevin Buckermann vor dem Tor eiskalt und netzte zum 2:2 ein. Nach weiteren vier Minuten erhielt Gästespieler Patrick Pfanne eine 2 + 2 Strafe wegen überhartem Körpereinsatz und anschließender Reklamation. Nur eine Minute später gesellte sich Kevin Buckermann, ebenfalls wegen Reklamieren, auch auf die Strafbank. Beim anschließenden 4 vs. 4 nutzte Tim Osterkamp ein Zuspiel von Jan Niklas Buckermann zur erstmaligen Führung der Füchse. Diese konnte allerdings nicht lang gehalten werden, da Felix Bauer bereits zwei Minuten später zum Ausgleich und Patrick Pfanne im Anschluss zur erneuten Führung der Schriesheim traf. Die Füchse zeigten jedoch eine bemerkenswerte kämpferische Leistung und ließen die Köpfe keinesfalls hängen. Kurz vor Ende des Drittels wurde der Einsatz erneut belohnt. Kevin Buckermann traf auf Vorlage von Tim Osterkamp zum 4:4 Pausenstand.

Im letzten Spielabschnitt wollten die Füchse noch einmal alles geben, um in die nächste Runde einzuziehen. Aber schonwieder gelang es den Gästen besser in das Drittel zu starten. Sie schossen nach sieben gespielten Minuten den erneuten Führungstreffer. Eine weitere Überzahl der Füchse brachte nicht den ersehnten Ausgleichstreffer und so musste der Druck nach und nach gegen den starken Erstligisten erhöht werden. Die sich daraus resultierenden Lücken nutzten die Gäste eiskalt und erhöhten sechs Minuten vor Abpfiff auf 4:6. Trotz hohem Einsatz und großer Leidenschaft kamen die Füchse nicht mehr zum Anschlusstreffer und so musste man sich letztendlich knapp geschlagen geben.

Trotz der Enttäuschung und dem damit verbundenen Ausscheiden im Pokal, können die Füchse stolz sein. Mit viel Engagement hat man es dem Favoriten aus der ersten Liga nicht leicht gemacht und für ein spannendes Pokalspiel gesorgt. Mit einer etwas besseren Chancenverwertung wäre die kleine Sensation durchaus möglich gewesen.
Das Team bedankt sich bei den zahlreichen Fans, die lautstark unterstützt und das Team vorangetrieben haben. Wir hoffen am 30.11 zum Topspiel gegen Tabellennachbar Bremen erneut auf eure überragende Unterstützung.