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Zwei Füchse fahren zur Damen WM 2019

Vom 07.12. bis 15.12. findet die Weltmeisterschaft der Damen in Neuchatel, Schweiz statt. Mit dabei sind auch die beiden Füchse Spielerinnen Lena Best und Winona Jürgens.
Im Vergleich zur letzten WM steht das deutsche Team deutlich verjüngt da, als Ziel wird nach der verkorksten letzten WM (Platz 10) eine Platzierung unter den Top 8 angepeilt. Winona Jürgens wird zum ersten Mal die deutschen Farben bei einer A-WM vertreten, während Lena Best nach 2017 bereits die zweite Weltmeisterschaft spielen wird.
In der Gruppe treffen die deutschen Damen auf Finnland, Schweiz und Polen.

Hier der Spielplan inklusive Links zu den YouTube Livestreams:
Samstag, 07.12., 15:15 Uhr: Deutschland vs. Schweiz Livestream Deutschland vs. Schweiz
Sonntag, 08.12., 16:30 Uhr: Deutschland vs. Polen Livestream Deutschland vs. Polen
Montag, 07.12., 18:00 Uhr: Deutschland vs. Finnland Livestream Deutschland vs. Finnland

Einen Tag vor der WM konnten wir noch einmal ein kurzes Interview mit unseren Nationalspielerinnen führen:
– Hallo Lena, hallo Winona. Morgen geht es endlich los mit der WM. Im Auftaktspielwartet direkt die Schweiz. Freut ihr euch schon auf das Spiel gegen denGastgeber und was erwartet ihr?

Lena: „Ja das wird bestimmt aufregend. Die Schweizer-Organisation scheint sich einige Mühe gegeben zu haben und es werden sicherlich viele Zuschauer erwartet. Wenn die ganze Halle gegen dich ist, ist das immer besonders lustig. Wir erwarten einen starken Gegner, aber hoffen, dass die Schweizerinnen im ersten Spiel vor heimischer Kulisse noch nervös sind und wir sie schocken können“

Winona: „Ja, freue mich auch auf das Spiel!!!“

– Winona, für dich ist es die erste Teilnahme bei einer Damen Weltmeisterschaft. Nachdem du im Mai 2018 mit wichtigen Treffern die U19 in der A Division gehalten hast, ging es dann direkt in die Damen Nationalmannschaft. Was sind deine persönlichen Ziele und Vorstellungen für deine erste WM bei den Damen?

Winona: „Mein Ziel ist es, mein Bestes zu geben und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Ich bin gespannt auf die Tage wo sich alles nur um Floorball dreht und freue mich die Top Teams spielen zu sehen bzw. gegen diese spielen zu können.“

– Lena, bei der Teamvorstellung wurdest du schon unter den „Players to watch“ von Deutschland aufgeführt, dabei ist es erst deine zweite Damen Weltmeisterschaft. Verspürst du dieses Mal eine besondere Erwartungshaltung?

Lena: „Ich habe immer eine hohe Erwartungshaltung an mich selbst und achte dabei nicht so viel darauf was andere sagen. Ich konnte mich im Vergleich zur letzten WM auf jeden Fall steigern und hoffe meine Leistung auch aufs Feld bringen zu können.“

– Ihr habt viele neue Gesichter dieses Mal dabei. Wie lief die Vorbereitung für euch auf das Turnier?
Lena: „Wir haben 2 Trainingslager und ein Turnier absolviert. Einige sind recht spät zum Team dazugestoßen, aber die Lager konnten intensiv genutzt werden, sodass wir uns gut vorbereitet fühlen.“

– Winona, was sind eure Ziele mit dem Team für diese WM?

Winona: „Wir haben alle die Motivation unser Bestes zu geben,um die bestmögliche Platzierung zu erreichen. Ein Ergebnis unter den ersten Acht sollten wir versuchen zu erreichen.“

– Wir bedanken uns für das Interview und wünschen euch und dem Team den maximalen Erfolg.

Hier noch ein paar Links zu unterschiedlichen Artikeln zur WM mit unseren Nationalspielerinnen:

Lena und Winona im Interview mit der WAZ

Lena im Interview mit Floorball Today

Team Präsentation Deutschland auf der IFF Homepage

Lena im Interview mit der IFF

Rückschlag im Kampf um Platz Zwei

Am Samstag empfing die Zweitligamannschaft der Füchse den direkten Konkurrenten aus Bremen. Dem TV Eiche Horn stellten sich entgegen:

Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Vincent Fröhlich, [C] Kevin Buckermann, Jens Kürbis, Felix Grün, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Maximilian Braun, Marvin Höcker, Helmut Hobje, Fabian Hehn, Niklas Skalix, [T] Till Reimer, Christopher Rustemeier

106 Zuschauern wurde ein spannendes erstes Drittel geboten, in dem es Chancen auf beiden Seiten gab, aber lange keine Tore, bis in der 15. Minute Markus Jendrike die Füchse auf Vorage von Kevin Buckermann in Führung brachte. Kurz darauf war das Team von Trainer Ralf Buckermann in Überzahl, konnte aber kein Tor erzielen. Mit der Schlusssirene handelte sich dann Kevin Buckermann ebenfalls eine Zeitstrafe ein, sodass die Füchse das zweite Drittel in Unterzahl beginnen mussten.

Zu viert konnte das Heimteam die Führung zunächst sogar ausbauen (Markus Jendrike, Assist: Jan Niklas Buckermann), bevor Leon Schweiger auf Vorlage von Marcel Westermann die Überzahl der Gäste zum Anschlusstreffer nutzte. Damit begann die schwächste Phase der Füchse, die sich im Folgenden zunehmend verunsichern ließen. Innerhalb von zehn Minuten drehten die Bremer den 2:0 Rückstand zu einer 2:6 Führung. Jan Niklas Buckermann konnte in der 33. Minute endlich etwas entgegensetzen und auf 3:6 verkürzen. Wegen eines Wechselfehlers der Gäste hatten die Hausherren wenig später erneut die Chance in Überzahl zu treffen, doch ließen sie erneut ungenutzt. Spätestens durch die Überzahl hatten sich die Füchse wieder gefangen, konnten aber bis zur Drittelpause auch nicht weiter verkürzen.

Das Schlussdrittel sollte ein offener Schlagabtausch werden, in dem die Gäste den ersten Treffer landeten: Leon Schweiger traf schon nach 33 Sekunden, erneut auf Zuspiel von Marcel Westermann. Bis zur Mitte des Drittels stand es durch Tore von Jan Niklas Buckermann (Assist: Markus Jendrike), Marcel Westermann (Assist: Leon Schweiger), Christopher Rustemeier (Assist: Jan Niklas Buckermann) und Hannes Röttger (Assist: Till Geiler) 5:9. Anschließend ließen die Füchse nach Strafe gegen Gäste-Kapitän Till Geiler erneut eine Überzahl ungenutzt. Erst in der vierten Überzahl des Spiels traf Tim Osterkamp auf Zuspiel von Jan Niklas Buckermann zum 6:9. Trotz einer weiteren Zeitstrafe gegen sich ließ Bremen dann nichts mehr anbrennen, auch nicht als die Mülheimer Goalie Till Reimer gegen einen sechsten Feldspieler auswechselten.

Damit gehen drei wichtige Punkte nach Bremen und sichern dem TV Eiche Horn erstmal den zweiten Tabellenplatz.

Sieg zum Abschluss der Hinrunde

Am 23.11.2019 bestritten die Damen der Füchse das letzte Spiel der Hinrunde bei den Red Devils Wernigerode.
Coach Kevin Buckermann konnte folgende Spielerinnen aufbieten:

[T] Daniela Strüngmann, Laura Göbel, Riana Mena König, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Annika Hinz, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Lea Hübel

Der Start in die Partie verlief denkbar schlecht. Bereits nach 22 Sekunden traf Julia Diesener auf Seiten der Devils zum 1:0. Knapp drei Minuten später legte sie sogar zum 2:0 nach.
Die Füchse brauchten lange, um sich von diesem Schock zu erholen. In der Anfangsphase erarbeiteten sie sich zwar viele Chancen, die Abschlüsse landeten aber meterweit vom Tor entfernt und auch der Spielaufbau lief ungewohnt stockend, mit vielen individuellen Fehlern, wodurch die Devils immer wieder zu Chancen kamen.
Es war Miriam Rustemeier im Füchsetor zu verdanken, dass die Wernigeroder Mädels keine weiteren Tore feiern konnten. Erst in der 11. Spielminute brach Jana Bornemann den Bann und netzte nach Vorlage von Riana Mena König zum Anschlusstreffer ein.
Dabei blieb es bis zur Pause.

Im zweiten Drittel musste eine deutliche Leistungssteigerung her, wenn die Füchse Punkte vom Tabellenletzten mitnehmen wollten.
Eine zwei Minuten Strafe gegen die Devils direkt zu Beginn des zweiten Drittels, spielte den Füchsen dabei in die Karten. Die gegnerischen Spielerinnen kamen viel zu spät aus der Pause zurück und mussten daraufhin in Unterzahl ins zweite Drittel starten.
Die Überzahl der Füchse nutze diese Chance in Person von Jana Baccus zum Ausgleich (2. Minute). Das gab den Füchsen Sicherheit und endlich lief der Ball auch im Aufbau wieder besser. Zwei schnelle Tore durch Riana Mena König und Sarah Hoymann (beides 4. Minute) brachten die Füchse 4:2 voran.
Bis zur 10. Spielminute passierte erstmal nichts, dann musste Jannika Willingmann auf Seiten der Devils für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Füchse Überzahl erspielte sich zahlreiche Chancen, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen.
Daraufhin hatten die Devils wieder eine starke Phase, trafen aber das Tor ebenfalls nicht.
In der 14. Minute erhielt Lea Hübel auf Füchse Seite zwei Minuten wegen Haltens. Auch diese Möglichkeit konnten die Devils nicht nutzen, um zu verkürzen. Kurz vor der Pause erhöhte Riana Mena König stattdessen auf 5:2 (18. Spielminute).

Im letzten Drittel warfen die Füchse die Offensivmaschine an und spielten, wie man es vom besten Angriff der Liga erwartet. Lena Best (3), Sarah Hoymann, Riana Mena König, Lena Göbel und ein Eigentor der Devils sorgten für weitere sieben Treffer. Ein weiterer Gegentreffer musste noch hingenommen werden. Julia Diesener erzielte per Penalty ihr drittes Tor an diesem Tag. Endstand war somit 12:3.

Damit überwintern die Füchse auf Platz 2 der Bundesliga, lediglich einen Punkt hinter dem UHC Weißenfels und stellen die erfolgreichste Offensive der Liga (38 Tore in 5 Spielen). Im Januar wird die Rückrunde direkt mit einem Derby eingeläutet. Die Füchse müssen auswärts bei den momentan Viertplatzierten Bonnerinnen ran.

Pokalaus der Herren in Runde 3

Am letzten Wochenende (17.11) mussten unsere Füchse im Pokal gegen den Erstligisten TV Schriesheim ran.
Coach Ralf Buckermann standen dabei folgende Spieler zur Verfügung: [T] Till Reimer, [C] Kevin Buckermann, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Vincent Fröhlich, Jens Kürbis, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Maximilian Braun, Marvin Höcker, Helmut Hobje, Fabian Hehn und Niklas Skalix

Der Pokalkracher war vom ersten Bully an hart umkämpft. In der 4. Spielminute ging der Favorit aus der 1. Liga, durch Nationalspieler Felix Künnecke (Assist: Julius Heuer) in Führung. In der 7. Spielminuten erhielt Leonard Laage wegen Stockschlag eine Zweiminütige Strafe. Die folgende Überzahl konnten die Füchse jedoch nicht zum Ausgleich nutzen. Jan Niklas Buckermann erhielt in der 11. Spielminute ebenfalls eine zweiminütige Strafe (Blockieren des Stocks), welche jedoch ebenfalls ohne Tor überstanden wurde. Weiter ging es in der 17. Spielminute mit Strafen auf beiden Seiten (Überharten Körpereinsatz), jedoch ohne Tore im anschließenden 4 vs. 4. In der letzten Minute des ersten Drittels erhielt Schriesheim erneut eine Zweiminutenstrafe. Die daraus resultierende Überzahl konnten die Füchse endlich zum verdienten Ausgleich, durch Tim Osterkamp auf Zuspiel von Jan Niklas Buckermann, nutzen.

Im zweiten Drittel fanden die Gäste aus Schriesheim den besseren Start und gingen nach vier gespielten Minuten mit 1:2 in Führung (Leonard Laage; Assist: Benjamin Rudin). Der Ausgleich ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 25. Spielminute blieb Kevin Buckermann vor dem Tor eiskalt und netzte zum 2:2 ein. Nach weiteren vier Minuten erhielt Gästespieler Patrick Pfanne eine 2 + 2 Strafe wegen überhartem Körpereinsatz und anschließender Reklamation. Nur eine Minute später gesellte sich Kevin Buckermann, ebenfalls wegen Reklamieren, auch auf die Strafbank. Beim anschließenden 4 vs. 4 nutzte Tim Osterkamp ein Zuspiel von Jan Niklas Buckermann zur erstmaligen Führung der Füchse. Diese konnte allerdings nicht lang gehalten werden, da Felix Bauer bereits zwei Minuten später zum Ausgleich und Patrick Pfanne im Anschluss zur erneuten Führung der Schriesheim traf. Die Füchse zeigten jedoch eine bemerkenswerte kämpferische Leistung und ließen die Köpfe keinesfalls hängen. Kurz vor Ende des Drittels wurde der Einsatz erneut belohnt. Kevin Buckermann traf auf Vorlage von Tim Osterkamp zum 4:4 Pausenstand.

Im letzten Spielabschnitt wollten die Füchse noch einmal alles geben, um in die nächste Runde einzuziehen. Aber schonwieder gelang es den Gästen besser in das Drittel zu starten. Sie schossen nach sieben gespielten Minuten den erneuten Führungstreffer. Eine weitere Überzahl der Füchse brachte nicht den ersehnten Ausgleichstreffer und so musste der Druck nach und nach gegen den starken Erstligisten erhöht werden. Die sich daraus resultierenden Lücken nutzten die Gäste eiskalt und erhöhten sechs Minuten vor Abpfiff auf 4:6. Trotz hohem Einsatz und großer Leidenschaft kamen die Füchse nicht mehr zum Anschlusstreffer und so musste man sich letztendlich knapp geschlagen geben.

Trotz der Enttäuschung und dem damit verbundenen Ausscheiden im Pokal, können die Füchse stolz sein. Mit viel Engagement hat man es dem Favoriten aus der ersten Liga nicht leicht gemacht und für ein spannendes Pokalspiel gesorgt. Mit einer etwas besseren Chancenverwertung wäre die kleine Sensation durchaus möglich gewesen.
Das Team bedankt sich bei den zahlreichen Fans, die lautstark unterstützt und das Team vorangetrieben haben. Wir hoffen am 30.11 zum Topspiel gegen Tabellennachbar Bremen erneut auf eure überragende Unterstützung.

Pokalsieg der Damen in Bremen

Am 16.11. starteten die Damen in den diesjährigen Floorball Deutschland Pokal. Als erste Station auf der #roadtoberlin machten Füchse Halt beim TV Eiche Horn Bremen.
Aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Riana Mena König, konnte Coach Ralf Buckermann kurzfristig nur auf 14 Feldspieler und zwei Torhüter zurückgreifen:
[T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Laura Göbel, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Sarah Hoymann, Annika Hinz, Lara Kürbis, [T] Miriam Rustemeier, Corinna Elsemann, Lea Hübel

Die Füchse starteten gut in die Partie und setzten Bremen früh unter Druck, was in der 1:0 Führung durch Lena Best in der 3. Minute belohnt wurde. Auch danach blieben die Damen weiterhin am Ball und erspielten sich zahlreiche Chancen. Latte und Pfosten verhinderten weitere Treffer, bis Maren Grzenia in der 12. und 15. Minute durch einen Doppelschlag auf 3:0 erhöhen konnte (Assists Lena und Laura Göbel).
Dabei blieb es auch bis zur ersten Pause.

Im zweiten Drittel erhöhte Lena Best auf Vorlage von Winona Jürgens direkt zum 4:0 (2. Spielminute)
In der Folge taten die Füchse sich aber schwer mit der tiefstehenden 5 der Bremerinnen, die weit in der eigenen Hälfte verteidigten. Immer wieder wurde in den Block geschossen oder der Ball durch überhastete Pässe nach vorne abgegeben. Mit Ball machte Bremen seine Sache auch zunehmend besser, sodass sie sich immer mehr Chancen erspielen konnten. Daniela Strüngmann im Füchsetor parierte in dieser Phase des Spiels viel, konnte aber auch nicht verhindern, dass Bremen in der 18. Spielminute den Anschlusstreffer erzielte.
Winona Jürgens antwortete aber im direkten Gegenzug und verwandelte einen Pass von Lena Best nur 14 Sekunden später zum 5:1.

Das letzte Drittel wurde ebenfalls durch einen Treffer der Füchse eröffnet. Nach Ballgewinn machten die Damen das Spiel schnell. Lena Best legte den Ball an der letzten Gegenspielerin vorbei und legte diesen kurz vorm Tor auf die aufgelaufenen Winona Jürgens ab, die das 6:1 markierte (2. Minute).
Es passierte eine Weile nichts, eher Maren Grzenia nach Stockschlag für 2 Minuten auf die Strafbank musste (5. Spielminute).
Bremen nutze die Überzahl souverän und kam auf 4 Tore ran. Wenig später musste erneut eine Füchsespielerin auf der Strafbank Platz nehmen. Diesmal war es Dimitra Schöpp, die für Halten bestraft wurde (13. Spielminute).
Die daraus resultierende Unterzahl überstanden die Füchse zwar, allerdings spielten die Bremerinnen den Ball kurze Zeit später in den Slot der Füchse, wo der Ball von Jana Baccus Fuß abprallte und im Tor landete (16. Spielminute).
In den letzten 5 Spielminuten ließen die Füchse nichts mehr anbrennen und ließen den Ball nur noch in den eigenen Reihen laufen.

Letztendlich stand ein 6:3 Sieg auf dem Papier, mit dem das Ticket fürs Viertelfinale gebucht werden konnte. Die #roadtoberlin führt die Füchse dann Ende Januar schon frühzeitig in die Hauptstadt, in der nächsten Runde treffen sie auf die SG Berlin.

Herren siegen souverän gegen BSV Roxel

Am 02.11.2019 gastierte der BSV Roxel im Fuchsbau. Trainer Ralf Buckermann konnte auf folgenden Kader zurückgreifen:

Lennart Gottwald, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Vincent Fröhlich, [C] Kevin Buckermann, Jens Kürbis, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Maximilian Braun, Marvin Höcker, Helmut Hobje, Fabian Hehn, Niklas Skalix, [T] Till Reimer, Christopher Rustemeier

Die Füchse starteten zunächst mit zwei Reihen und wollten von Beginn an das Tempo hochhalten. Dies konnte direkt umgesetzt werden. Nach einem guten Aufbauspiel über den in der Mitte stehenden Tim Osterkamp, der Julius Kaps auf die Reise schickte, konnten die Hausherren nach gerade einmal 115 Sekunden mit 1:0 in Führung gehen.
Roxel sollte permanent unter Druck gesetzt werden. Tim Osterkamp konnte eine Minute nach dem ersten Treffer den Ball gegen einen Verteidiger von Roxel gewinnen und schob den Ball durch die Beine des gegnerischen Torhüters zum 2:0 ein.
Im darauffolgenden Bully eroberten die Füchse den Ball und Jan Niklas Buckermann spielte diesen direkt in die Spitze zu seinem Bruder Kevin, der an einem Verteidiger vorbei zog und dann mit einem sehenswerten Trick traf. Somit führten die Füchse bereits nach drei Minuten mit 3:0. Im weiteren Spielverlauf kombinierten sich die Füchse immer wieder vor das gegnerische Tor und ließen Roxel durch ein hohes Pressing nicht ins Spiel kommen. Die Münsteraner konnten die Füchse nur mit Fouls stoppen. Das erste Überzahlspiel brachte noch keinen Erfolg, doch im zweiten Überzahlspiel, nach einer Strafe gegen Atis Lazdins, konnte Jens Kürbis nach Vorarbeit von Jan Niklas Buckermann einen Schlenzschuss im Tor unterbringen (Spielzeit: 17:18 min).
Knapp 30 Sekunden später leitete Tim Osterkamp seinen nächsten Treffer selbst ein, indem er zu einem Bogenlauf ansetzte und einen Doppelpass mit Julius Kaps suchte, um dann den Ball mit einem ordentlichen Schlagschuss im Winkel unterzubringen.

Trainer Ralf Buckermann stellte zu Beginn des zweiten Spielabschnittes auf drei Reihen um. Die dritte Reihe fügte sich nahtlos in das kontrollierte Spielgeschehen der Füchse ein. Allerdings musste nach 9:14 gespielten Minuten der erste Gegentreffer durch Lukas Welling hingenommen werden, der eine kleine Unordnung in der Füchseabwehr nach einer starken Parade von Till Reimer ausnutzte.
Die Antwort der Füchse ließ nicht lange auf sich warten, denn 25 Sekunden später zog Jan Niklas Buckermann an seinem Gegenspieler vorbei, spielte den Ball in die Mitte, der von Kevin Buckermann mit der Brust angenommen wurde und mit einem Volleyschuss im Tor untergebracht wurde. An diesem Tag war das Heimteam besonders torhungrig. So erhöhten Julius Kaps, Helmut Hobje (Assist: Jan Niklas Buckermann) und Tim Osterkamp nach einer erwähnenswerten Vorarbeit von Jannis Kempkes, der übers ganze Spielfeld durch die Abwehr des BSV Roxel marschierte, den Spielstand binnen zwei Minuten (15:11 min, 16:23 min und 17:24 min) auf 9:1.
Zum Ende des Drittels musste noch eine fragewürdige Zwei-Minutenstrafe gegen Markus Jendrike (Bodenspiel) überstanden werden.

Im dritten Spielabschnitt kam es zu einem Bruch im Spiel der Füchse. Die Chancen wurden nicht mehr verwertet und in der Verteidigung stimmte häufig die Zuordnung nicht mehr. Die Zuschauer sahen ein schwaches Drittel, dass Roxel sogar mit 2:1 aus ihrer Sicht gewinnen konnten. Den einzigen Füchsetreffer erzielte Julius Kaps mit seinem dritten Tor am Tage (Assist: Tim Osterkamp).

Am Ende stand ein verdienter 10:3 Sieg auf der Anzeigetafel. Somit zeigten die Füchse eine gute Reaktion auf die Niederlage am letzten Spieltag in der 2.Bundesliga und bleiben weiterhin in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

Am 17.11. um 14:15 Uhr steht dann der Pokalkracher in der Sporthalle Holzstraße gegen den Bundesligisten TV Schriesheim an.

Sieg gegen den MFBC Leipzig/Grimma

Am 02.11.2019 luden die Damen der Füchse zum Topspiel im Fuchsbau ein. Gegnerinnen: die bisher ungeschlagenen, amtierenden Pokalsieger vom MFBC.
Die Trainer Kevin und Ralf Buckermann konnten auf folgenden Kader zugreifen:

[T] Daniela Strüngmann, Dimitra Schöpp, Laura Göbel, Riana Mena König, Shawnee Jürgens, [C] Lena Best, Winona Jürgens, Jana Baccus, Marie Hu, Maren Grzenia, Lena Göbel, Jana Bornemann, Madelyn Castillo Lantigua, Sarah Hoymann, Greta Melchert, Annika Hinz, Dorit Melchert, [T] Miriam Rustemeier, Lea Hübel

Die Partie war von Beginn an hart umkämpft. Zunächst waren es aber die Gäste aus Sachsen, die die Zweikämpfe gewannen und immer wieder gefährlich vor dem Füchsetor auftauchten. Daniela Strüngmann agierte allerdings hellwach parierte jede MFBC Chance. In der 9. Spielminute kam Riana Mena König bei einem Zweikampf zu spät und traf nur den Stock ihrer Gegnerin, wodurch sie für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Die Chance für den MFBC die Führung zu erzielen. Doch die Füchse Unterzahl stand souverän und ließ kaum Abschüsse zu.
Etwa Mitte des ersten Drittels waren dann auch die Füchse vollständig in der Partie angekommen und nahmen die hart geführten Zweikämpfe an. Daraus folgte der erste Treffer durch Riana Mena König, die nach Vorlage von Maren Grzenia oben rechts in den Winkel einschoss (16. Spielminute). Kurz darauf beging auch der MFBC einen Stockschlag, sodass die Füchse Überzahl ihr Können beweisen durfte. Dies gelang auch. Jana Baccus traf auf Vorlage von Winona Jürgens aus spitzem Winkel zum 2:0 (19. Spielminute). Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte Daniela Strüngmann im Füchse Tor dann doch noch überwunden werden. Ein katastrophaler Pass im Aufbau wurde abgefangen und Lisabeth Klaus schnappte sich den Ball um einzunetzen (20. Spielminute).

Das zweite Drittel gehörte von Anfang an der Heimmannschaft. Die Füchse ließen sich vom gegnerischen Pressing nicht länger beeindrucken und kombinierten sich munter vors Tor der Sächsinnen. Nach knapp 2 gespielten Minuten erhöhte Winona Jürgens auf 3:1. Die Partie wurde zunehmend härter und insbesondere viele Fouls mit dem Arm oder Knie in den Rücken der Gegenspielerin unterbanden die Schiedsrichter nicht konsequent genug. Die Füchse blieben ihren Spiel trotz radikaler Spielweise der Gegnerinnen treu und erhöhten in der 10. und 14. Spielminute durch einen Doppelschlag von Lena Best (Assist Sarah Hoymann und Jana Baccus) auf 5:1.

Im letzten Drittel spitzten sich die Dinge noch einmal deutlich zu. Nach 9 Minuten war es erneut Lena Best, die zum 6:1 traf (Vorlage Dimitra Schöpp). Daraufhin eskalierte ein Zweikampf, der darin resultierte, dass Shawnee Jürgens vom Platz gestellt wurde. Die darauffolgende 5 minütige Unterzahl wurde auch bei einem Gegentor nicht aufgehoben, sodass der MFBC noch einmal die Chance witterte, das Spiel zu drehen. Für den ersten Treffer benötigte die Mannschaft von Erik Schuschwary auch nur 16 Sekunden. Danach sorgten viele Fehlpässe allerdings dafür, dass kein weiterer Druck aufs Füchse Tor aufgebaut werden konnte. Stattdessen kamen die Füchse zu Kontern und scheiterten teilweise allein stehend vorm Leipziger Torhüter knapp. In der 16. Spielminute wusste Elena Böttrich vom MFBC einen Füchse Angriff nur durch Stockschlag zu unterbinden, sodass die letzten 1.5 Minuten der 5 Minuten Strafe im 4 gegen 4 absolviert wurden. Daraus konnten beide Mannschaften kein Kapital mehr schlagen.

Letztendlich holten die Füchse den Sieg verdient nach Hause und können somit nach 4 Spieltagen den zweiten Tabellenplatz für sich beanspruchen. Rekordmeister UHC Weißenfels liegt mit lediglich einem Punkt Vorsprung auf Rang 1.

Am 23. November geht es weiter gegen Bundesliga Neuling Wernigerode. Dort findet das letzte Spiel der Hinrunde statt.

Füchse international unterwegs

Am IFF Wochenende vom 17.10.-20.10. findet in Nowy Targ, Polen, der Six Nations Floorball Cup statt. Für Team Deutschland ist dies ein weiterer Test auf dem Weg zur Weltmeisterschaft, die im Dezember in der Schweiz stattfindet. Die beiden Füchse Winona Jürgens und Anna-Lena Best sind dabei. Die Gegnerinnen kommen aus Lettland, Dänemark, Norwegen, der Slowakei und Polen. Alle Spiele sind live auf dem YouTube Channel IFF 1 zu sehen.
Hier der Spielplan:

Freitag (18.10.)
13 Uhr vs Lettland Livestream
17 Uhr vs Norwegen Livestream

Samstag (19.10.)
9 Uhr vs Slowakei Livestream
15 Uhr vs Dänemark Livestream

Sonntag
11 Uhr vs Polen Livestream

Außerdem nimmt die Herren Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die anstehende WM Qualifikation im Januar auf.
Das erste Trainingslager findet in Lilienthal statt. Mit dabei ist auch unser Füchsespieler Jan Niklas Buckermann.
Es stehen einige Trainingseinheiten, sowie ein Physistest auf dem Programm.

Des Weiteren gastiert die U19 Nationalmannschaft mit unserem Damentrainer kevin Buckermann in Mülheim.
Heute Abend kommt es zu einem Freundschaftsspiel gegen unsere Damen.
Anstoß ist um 20:15 Uhr in der Sporthalle Holzstraße.

Klare Verhältnisse im Fuchsbau

Am vergangenen Samstag stellten sich die Füchse in der zweiten Pokalrunde den Regionalligisten der Spielgemeinschaft Hochdahl/Aachen. Letztere gaben das Heimrecht ab, sodass das Spiel im Fuchsbau an der Holzstraße ausgetragen wurde. Das somit zum Gastgeber gewordene Mülheimer Aufgebot bestand aus:
Lennart Gottwald, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Vincent Fröhlich, [C] Kevin Buckermann, Jens Kürbis, Felix Grün, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Marvin Höcker, Fabian Hehn, Helmut Hobje, [T] Till Reimer, Christopher Rustemeier

Schon nach 33 Sekunden konnten die Füchse durch Markus Jendrike (Assist: Jan Niklas Buckermann) in Führung gehen, doch fanden danach nicht ihr Spiel. So musste erst eine Unterzahl nach Bodenspiel von Fabian Hehn überstanden werden bis Helmut Hobje in der 13. Minute endlich auf 2:0 erhöhen konnte (Assist: Timm Kempkes). Noch in derselben Minute traf Jan Niklas Buckermann zum 3:0, aber fünf Minuten später nutzten die Gäste einen der immer wieder vorkommenden Defensivfehler der Füchse zum 3:1 (Joshua Leuchtmann, Assist: Alexander Gumnior). Doch die Reaktion der Füchse sprach Bände: neun Sekunden dauerte es bis Marvin Höcker traf (Assist: Markus Jendrike) und nochmal acht Sekunden später erhöhte Tim Osterkamp auf 5:1 (Assist: Felix Grün).

Trotz deutlicher Führung wollten die Gastgeber im zweiten Drittel einiges besser machen als im Auftaktdrittel. Vincent Fröhlich machte mit seinem Treffer in der ersten Minute des Drittels einen vielversprechenden Anfang (Assist: Felix Grün). Als Markus Jendrike in der 28. Minute eine etwas fragwürdige Zweiminutenstrafe antreten musste, stand es durch Tore von Jan Niklas Buckermann (ohne Assist), Felix Grün und Jannis Kempkes (beide Assists: Tim Osterkamp) bereits 9:1. In Unterzahl waren die Füchse etwas zu übermütig und offensiv, sodass Alexander Gumnior für die Gäste treffen konnte (Assist: Torge Bahr). Tore von Helmut Hobje, Kevin Buckermann (Assist: Jan Niklas Buckermann), Alexander Gumnior und Tim Osterkamp (Assist: Jannis Kempkes) sorgten für den 12:3 Pausenstand.

Tim Osterkamp eröffnete das Schlussdrittel mit dem 13:3. In Überzahl verpassten die Füchse es dann ihre Führung weiter auszubauen, konnten aber wenige Sekunden nach Ablauf der Strafe durch Fabian Hehn treffen. Dieser sorgte mit unkorrektem Abstand bei gegnerischem Freischlag für eine unnötige Zeitstrafe, doch Jens Kürbis war auch nach längerer Verletzungspause noch schneller als die Gäste und konnte auf Vorlage von Jan Niklas Buckermann in Unterzahl das 15:3 erzielen. Und nachdem Tim Osterkamp zum 16:3 getroffen hatte, konnte Jens Kürbis nach seinem Unterzahltreffer auch in Überzahl treffen (Assist: Kevin Buckermann). Für den 18:3 Endstand sorgte dann Timm Kempkes auf Zuspiel von Markus Jendrike. Bei der Schlusssirene waren die Füchse dann nur zu viert auf dem Feld, weil Julius Kaps zuvor den Überblick verloren hatte und als siebter Mann aufs Feld gegangen war.

Ihrer Favoritenrolle wurden die Füchse gerecht und ziehen in die nächste Pokalrunde ein, in der der Bundesligist TV Schriesheim nach Mülheim kommt.

(fgr)

Füchse holen drei Punkte auf der Nordtour

Am vergangenen Wochenende stand für die Herrenmannschaft der Dümptener Füchse die Nordtour mit den Spielen gegen die Baltic Storms aus Kiel und BW 96 Schenefeld aus Hamburg auf dem Programm.

Mit dabei waren:
Lennart Gottwald, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, [C] Kevin Buckermann, Felix Grün, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Georg Zentgraf, Maximilian Braun, Marvin Höcker, Niklas Skalix, [T] Till Reimer, Christopher Rustemeier und Jannik Weiß.

Samstag stand zunächst das Spiel in Kiel an bevor es Sonntag in Richtung Hamburg zum Erstliga-Absteiger Schenefeld ging.
Nach langer Anreise starteten die Füchse von Beginn an hochkonzentriert und engagiert ins Spiel gegen die Baltic Storms.
Nach nur 44 Sekunden konnte Jan-Niklas Buckermann auf Zuspiel seines Bruders Kevin die Gäste bereits in Führung bringen. Auch im weiteren Verlauf war es vor allen Dingen die Mannschaft von Trainer Ralf Buckermann, die das Spielgeschehen bestimmte. Gut herausgespielte Offensivaktionen konnten jedoch zunächst nicht belohnt werden.
In der neunten Spielminute bestraften die Gastgeber die schlechte Chancenauswertung auf der anderen Seite dann sogar mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1.
Die Füchse ließen sich jedoch nicht beunruhigen und zwangen dem Spiel weiter ihren Stempel auf. In der elften Minute begann dann eine Demonstration seiner Klasse durch den kränkelnden Jan Niklas Buckermann, der – auf Vorarbeit seines Bruders – die Gäste erneut in Führung brachte. Innerhalb von fünf Minuten baute er die Führung fast eigenständig auf vier Tore aus und so ging es mit einer relativ komfortablen Führung, aber nach Zweiminutenstrafe gegen Christopher Rustemeier zu viert, in die erste Pause.

Zurück auf dem Feld war es nach überstandener Unterzahl Tim Osterkamp, der sich in der 24. Minute einen Ball eroberte und zum 6:1 einnetzte. Der Druck der Füchse wurde etwas weniger und so vergangen weitere neun Minuten bis Felix Grün in Überzahl ein Zuspiel von Tim Osterkamp vollstrecken konnte. Eine Minute später nutzen die Gastgeber eine Unkonzentriertheit der Füchse zum 2:7 Anschlusstreffer. In der 36. Spielminute konnte Julius Kaps den alten Abstand jedoch wiederherstellen.

Im Schlussdrittel ruhten sich die Füchse dann etwas auf ihrer komfortablen Führung aus und gaben das Spielgeschehen etwas aus der Hand. Die Baltic Storms nutzen in dieser Zeit vor Allem die Strafminuten auf Seiten der Füchse um den Abstand auf vier Tore zu verkürzen. In der 58. Spielminute taten es ihnen die Füchse gleich und nutzen ihrerseits die Überzahl zum 9:4 (Felix Grün, Assist: Tim Osterkamp).
Den Schlusspunkt setzen nochmals die Gastgeber und so stand am Ende ein 9:5 Sieg der Füchse auf der Anzeigetafel.

Hier das Highlight Video auf unserem YouTube Kanal.

Mit diesem Spiel in den Knochen ging es dann etwa 80 km weiter südlich gegen Absteiger Schenefeld. Die physisch starken blau-weißen haben sich fest vorgenommen sofort wieder aufzusteigen und sorgten dafür, dass dieses Spiel ein sehr kräftezehrendes und intensives wurde.

Im ersten Drittel wurde den Zuschauern ein sehr schnelles Floorballspiel gezeigt. Eine zweiminütige Zeitstrafe gegen Julius Kaps in der achten Spielminute konnten die Gastgeber nicht nutzen. Gegen Ende des Drittels kam es durch weitere Strafen gegen Christopher Rustemeier und Sören Gittek zeitweise zum 4 vs 4. Das Drittel endete ohne Tor, aber mit guten Torchancen auf beiden Seiten.

Die Füchse nahmen sich vor die starke defensive Leistung in Drittel zwei weiter fortzusetzen. Nach einem Freischlag konnte Schenefeld durch Tobias Karnath in der 21. Minute in Führung gehen. Nach weiteren sechs Minuten erhöhte Schenefeld auf 2:0. Nur eine Minute später konnten die Füchse auf 2:1 verkürzen, der Torschütze war Georg Zentgraf (Vorlage:Markus Jendrike), doch wenige Augenblicke später konnten die Schenefelder ihren alten Vorsprung wiederherstellen (3:1). Die Füchse schienen nun verunsichert und machten viele Fehler, sodass es in der 32. Spielminute Schenefeld gelang durch Sören Gittek das 4:1 zu erzielen. In der 34. und 35. Spielminute bekam Schenefeld jeweils eine Zeitstrafe. Zu fünft gegen drei Schenefelder gelang es mit etwas Hilfe (Eigentor) des Gegners, auf 4:2 zu verkürzen. In den darauffolgenden Minuten gelang es Schenefeld aber das 5:2 und 6:2 in eigener Unterzahl zu erzielen. Diese Tore waren auch der Schlusspunkt in dem zweiten Drittel. Trainer Ralf Buckermann versuchte seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen und eher am ersten als am zweiten Drittel anknüpfen zu lassen.

Trotzdem konnte Schenefeld den letzten Spielabschnitt erfolgreich beginnen. Eine eigene Unterzahl konnte schadlos überstanden, eine Überzahl aber zum Ausbau der Führung genutzt werden (5:12, 7:2). Nur 50 Sekunden später konnten die Schenefelder ihren Vorsprung weiter ausbauen. Nach diesem Treffer nahm Trainer Ralf Buckermann eine Auszeit, um einen Einbruch wie im zweiten Drittel zu verhindern. Die Worte des Trainers und des Kapitäns nahmen sich die Spieler zu Herzen und erzielten den Schlusspunkt zum 8:3 (Tim Osterkamp, Assist: Jannik Weiß), ohne selbst weitere Treffer hinnehmen zu müssen.

Wir gratulieren Schenefeld zu ihrem ersten Saisonsieg und freuen uns auf das Rückspiel in Mülheim.
Im ersten Drittel konnten die Füchse zeigen, dass sie sehr gut mithalten können. Im zweiten Drittel nutzten die Gastgeber ihre Chancen besser, während die Gäste aus dem Konzept kamen. Im letzten Drittel war es eher wieder ein ausgeglichenes Spiel, doch der Sieg war den Nordlichtern nicht mehr zu nehmen.

Aus dem Wochenende kann trotz der ersten Saisonniederlage viel Positives mitgenommen werden. Über das Wochenende konnten die Füchse zeigen, dass sie mit Führungen und Rückständen umgehen können und in jeder Situation alles geben.

(mhö & nsk)