Klare Verhältnisse im Fuchsbau

Am vergangenen Samstag stellten sich die Füchse in der zweiten Pokalrunde den Regionalligisten der Spielgemeinschaft Hochdahl/Aachen. Letztere gaben das Heimrecht ab, sodass das Spiel im Fuchsbau an der Holzstraße ausgetragen wurde. Das somit zum Gastgeber gewordene Mülheimer Aufgebot bestand aus:
Lennart Gottwald, Jannis Kempkes, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, Vincent Fröhlich, [C] Kevin Buckermann, Jens Kürbis, Felix Grün, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Marvin Höcker, Fabian Hehn, Helmut Hobje, [T] Till Reimer, Christopher Rustemeier

Schon nach 33 Sekunden konnten die Füchse durch Markus Jendrike (Assist: Jan Niklas Buckermann) in Führung gehen, doch fanden danach nicht ihr Spiel. So musste erst eine Unterzahl nach Bodenspiel von Fabian Hehn überstanden werden bis Helmut Hobje in der 13. Minute endlich auf 2:0 erhöhen konnte (Assist: Timm Kempkes). Noch in derselben Minute traf Jan Niklas Buckermann zum 3:0, aber fünf Minuten später nutzten die Gäste einen der immer wieder vorkommenden Defensivfehler der Füchse zum 3:1 (Joshua Leuchtmann, Assist: Alexander Gumnior). Doch die Reaktion der Füchse sprach Bände: neun Sekunden dauerte es bis Marvin Höcker traf (Assist: Markus Jendrike) und nochmal acht Sekunden später erhöhte Tim Osterkamp auf 5:1 (Assist: Felix Grün).

Trotz deutlicher Führung wollten die Gastgeber im zweiten Drittel einiges besser machen als im Auftaktdrittel. Vincent Fröhlich machte mit seinem Treffer in der ersten Minute des Drittels einen vielversprechenden Anfang (Assist: Felix Grün). Als Markus Jendrike in der 28. Minute eine etwas fragwürdige Zweiminutenstrafe antreten musste, stand es durch Tore von Jan Niklas Buckermann (ohne Assist), Felix Grün und Jannis Kempkes (beide Assists: Tim Osterkamp) bereits 9:1. In Unterzahl waren die Füchse etwas zu übermütig und offensiv, sodass Alexander Gumnior für die Gäste treffen konnte (Assist: Torge Bahr). Tore von Helmut Hobje, Kevin Buckermann (Assist: Jan Niklas Buckermann), Alexander Gumnior und Tim Osterkamp (Assist: Jannis Kempkes) sorgten für den 12:3 Pausenstand.

Tim Osterkamp eröffnete das Schlussdrittel mit dem 13:3. In Überzahl verpassten die Füchse es dann ihre Führung weiter auszubauen, konnten aber wenige Sekunden nach Ablauf der Strafe durch Fabian Hehn treffen. Dieser sorgte mit unkorrektem Abstand bei gegnerischem Freischlag für eine unnötige Zeitstrafe, doch Jens Kürbis war auch nach längerer Verletzungspause noch schneller als die Gäste und konnte auf Vorlage von Jan Niklas Buckermann in Unterzahl das 15:3 erzielen. Und nachdem Tim Osterkamp zum 16:3 getroffen hatte, konnte Jens Kürbis nach seinem Unterzahltreffer auch in Überzahl treffen (Assist: Kevin Buckermann). Für den 18:3 Endstand sorgte dann Timm Kempkes auf Zuspiel von Markus Jendrike. Bei der Schlusssirene waren die Füchse dann nur zu viert auf dem Feld, weil Julius Kaps zuvor den Überblick verloren hatte und als siebter Mann aufs Feld gegangen war.

Ihrer Favoritenrolle wurden die Füchse gerecht und ziehen in die nächste Pokalrunde ein, in der der Bundesligist TV Schriesheim nach Mülheim kommt.

(fgr)

Füchse holen drei Punkte auf der Nordtour

Am vergangenen Wochenende stand für die Herrenmannschaft der Dümptener Füchse die Nordtour mit den Spielen gegen die Baltic Storms aus Kiel und BW 96 Schenefeld aus Hamburg auf dem Programm.

Mit dabei waren:
Lennart Gottwald, Jan Niklas Buckermann, Julius Kaps, [C] Kevin Buckermann, Felix Grün, Tim Osterkamp, Timm Kempkes, Markus Jendrike, Georg Zentgraf, Maximilian Braun, Marvin Höcker, Niklas Skalix, [T] Till Reimer, Christopher Rustemeier und Jannik Weiß.

Samstag stand zunächst das Spiel in Kiel an bevor es Sonntag in Richtung Hamburg zum Erstliga-Absteiger Schenefeld ging.
Nach langer Anreise starteten die Füchse von Beginn an hochkonzentriert und engagiert ins Spiel gegen die Baltic Storms.
Nach nur 44 Sekunden konnte Jan-Niklas Buckermann auf Zuspiel seines Bruders Kevin die Gäste bereits in Führung bringen. Auch im weiteren Verlauf war es vor allen Dingen die Mannschaft von Trainer Ralf Buckermann, die das Spielgeschehen bestimmte. Gut herausgespielte Offensivaktionen konnten jedoch zunächst nicht belohnt werden.
In der neunten Spielminute bestraften die Gastgeber die schlechte Chancenauswertung auf der anderen Seite dann sogar mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1.
Die Füchse ließen sich jedoch nicht beunruhigen und zwangen dem Spiel weiter ihren Stempel auf. In der elften Minute begann dann eine Demonstration seiner Klasse durch den kränkelnden Jan Niklas Buckermann, der – auf Vorarbeit seines Bruders – die Gäste erneut in Führung brachte. Innerhalb von fünf Minuten baute er die Führung fast eigenständig auf vier Tore aus und so ging es mit einer relativ komfortablen Führung, aber nach Zweiminutenstrafe gegen Christopher Rustemeier zu viert, in die erste Pause.

Zurück auf dem Feld war es nach überstandener Unterzahl Tim Osterkamp, der sich in der 24. Minute einen Ball eroberte und zum 6:1 einnetzte. Der Druck der Füchse wurde etwas weniger und so vergangen weitere neun Minuten bis Felix Grün in Überzahl ein Zuspiel von Tim Osterkamp vollstrecken konnte. Eine Minute später nutzen die Gastgeber eine Unkonzentriertheit der Füchse zum 2:7 Anschlusstreffer. In der 36. Spielminute konnte Julius Kaps den alten Abstand jedoch wiederherstellen.

Im Schlussdrittel ruhten sich die Füchse dann etwas auf ihrer komfortablen Führung aus und gaben das Spielgeschehen etwas aus der Hand. Die Baltic Storms nutzen in dieser Zeit vor Allem die Strafminuten auf Seiten der Füchse um den Abstand auf vier Tore zu verkürzen. In der 58. Spielminute taten es ihnen die Füchse gleich und nutzen ihrerseits die Überzahl zum 9:4 (Felix Grün, Assist: Tim Osterkamp).
Den Schlusspunkt setzen nochmals die Gastgeber und so stand am Ende ein 9:5 Sieg der Füchse auf der Anzeigetafel.

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Mit diesem Spiel in den Knochen ging es dann etwa 80 km weiter südlich gegen Absteiger Schenefeld. Die physisch starken blau-weißen haben sich fest vorgenommen sofort wieder aufzusteigen und sorgten dafür, dass dieses Spiel ein sehr kräftezehrendes und intensives wurde.

Im ersten Drittel wurde den Zuschauern ein sehr schnelles Floorballspiel gezeigt. Eine zweiminütige Zeitstrafe gegen Julius Kaps in der achten Spielminute konnten die Gastgeber nicht nutzen. Gegen Ende des Drittels kam es durch weitere Strafen gegen Christopher Rustemeier und Sören Gittek zeitweise zum 4 vs 4. Das Drittel endete ohne Tor, aber mit guten Torchancen auf beiden Seiten.

Die Füchse nahmen sich vor die starke defensive Leistung in Drittel zwei weiter fortzusetzen. Nach einem Freischlag konnte Schenefeld durch Tobias Karnath in der 21. Minute in Führung gehen. Nach weiteren sechs Minuten erhöhte Schenefeld auf 2:0. Nur eine Minute später konnten die Füchse auf 2:1 verkürzen, der Torschütze war Georg Zentgraf (Vorlage:Markus Jendrike), doch wenige Augenblicke später konnten die Schenefelder ihren alten Vorsprung wiederherstellen (3:1). Die Füchse schienen nun verunsichert und machten viele Fehler, sodass es in der 32. Spielminute Schenefeld gelang durch Sören Gittek das 4:1 zu erzielen. In der 34. und 35. Spielminute bekam Schenefeld jeweils eine Zeitstrafe. Zu fünft gegen drei Schenefelder gelang es mit etwas Hilfe (Eigentor) des Gegners, auf 4:2 zu verkürzen. In den darauffolgenden Minuten gelang es Schenefeld aber das 5:2 und 6:2 in eigener Unterzahl zu erzielen. Diese Tore waren auch der Schlusspunkt in dem zweiten Drittel. Trainer Ralf Buckermann versuchte seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen und eher am ersten als am zweiten Drittel anknüpfen zu lassen.

Trotzdem konnte Schenefeld den letzten Spielabschnitt erfolgreich beginnen. Eine eigene Unterzahl konnte schadlos überstanden, eine Überzahl aber zum Ausbau der Führung genutzt werden (5:12, 7:2). Nur 50 Sekunden später konnten die Schenefelder ihren Vorsprung weiter ausbauen. Nach diesem Treffer nahm Trainer Ralf Buckermann eine Auszeit, um einen Einbruch wie im zweiten Drittel zu verhindern. Die Worte des Trainers und des Kapitäns nahmen sich die Spieler zu Herzen und erzielten den Schlusspunkt zum 8:3 (Tim Osterkamp, Assist: Jannik Weiß), ohne selbst weitere Treffer hinnehmen zu müssen.

Wir gratulieren Schenefeld zu ihrem ersten Saisonsieg und freuen uns auf das Rückspiel in Mülheim.
Im ersten Drittel konnten die Füchse zeigen, dass sie sehr gut mithalten können. Im zweiten Drittel nutzten die Gastgeber ihre Chancen besser, während die Gäste aus dem Konzept kamen. Im letzten Drittel war es eher wieder ein ausgeglichenes Spiel, doch der Sieg war den Nordlichtern nicht mehr zu nehmen.

Aus dem Wochenende kann trotz der ersten Saisonniederlage viel Positives mitgenommen werden. Über das Wochenende konnten die Füchse zeigen, dass sie mit Führungen und Rückständen umgehen können und in jeder Situation alles geben.

(mhö & nsk)