Jan Niklas Buckermann-Beispiel für die Nachwuchsarbeit der Füchse

Jan Niklas Buckermann ist der jüngste Spieler im Aufgebot des 2. Bundesligateams der Füchse und ein Beispiel für die gute Nachwuchsarbeit des Vereins.

– Wie bist du zum Floorball gekommen?

J: „Mein Bruder hatte bei den Dümptener Füchsen „Unihockey“ gespielt. Als mein Vater dann eine kurze Zeit später Trainer wurde, durfte ich immer zum Training mitkommen. Kurz bevor ich 7 Jahre alt war, durfte ich dann schon beim Training mitspielen und nicht nur zuschauen. Jedoch gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine Liga, in der wir spielen konnten. Wir sind lediglich manchmal auf einem Tunier gewesen,wo wir gegen Hochdahl und Holzbüttgen gespielt haben. Diese Tuniere fanden dann leider eine Zeit lang nicht mehr statt. Dann kam es aber zur Gründung der NRW-Liga, mit der alles richtig anfing.“

– Welches Spiel aus der letzten Saison ist dir besonders in Erinnerung
geblieben?

J: „Eigentlich sind mir sehr viele Spiele in Erinnerung geblieben. Einmal das 1. Spiel gegen Berkersheim, welches sehr strittig war. Dann das Spiel gegen Köln, in dem wir in den letzten Sekunden den verdienten Ausgleich erzielten und danach unseren wichtigsten Spieler verloren. Das Spiel gegen Dresden kann man auch nicht in Worte fassen.
Aber ich vermute das letzte Spiel gegen Holzbüttgen war das spektakulärste. Ich konnte uns zwar direkt am Anfang durch ein Freistoßtor in Führung bringen, aber trotzdem kamen wir nicht richtig ins Spiel. Jede Mannschaft hatte extrem dicke Chancen liegen lassen, sodass das hektische Spiel immer spannend blieb. Unser Supporter Club war auch bei dem Spiel und sorgten mal wieder für eine bomben Stimmung. Dann kam es zu einer Verlängerung, in der ich zu erst eine riesen Chance liegen gelassen habe. Deshalb war ich auf der Bank sehr enttäuscht und Matthias musste mich erst wieder aufrappeln, bevor ich paar Sekunden später einen Freistoß auf Jan spielen konnte der den dann eiskalt ins Tor schoss. Wahnsinns Erleichterung!“

– Was hat dich letzte Saison besonders überrascht?

J: „Da muss ich nicht lange überlegen. Zum einen auf jeden Fall der verdiente Aufstieg und die super Leistung gegen den Bundesligisten aus Dresden. Die größte Überraschung ist aber der Supporters Club Dümpten, der bei fast jedem Spiel dabei war. Die haben einfach immer für eine riesige Stimmung gesorgt, die für mich in diesem Sport einmalig ist (in unserer Region). Die sind einfach bei jedem Spiel mit über 100 Prozent dabei. Als Spieler ist das sehr motivierend und man beißt einfach, um jedes kleine bisschen noch aus einem rauszuholen, um den Fans was zu bieten und zu zeigen, dass es sich lohnt uns anzufeuern! “

– Wie lief die Vorbereitung für dich auf die erste Saison der Füchse in
der 2.Bundesliga?

J:„Bei mir lief die Vorbereitung richtig gut. Ich konnte meinen Antritt und meine Ausdauer gut verbessern. Durch die Stabilisationsübungen habe ich ebenfalls mehr Kraft erlangt, die man sehr gut für einen harten Schuss und vor allem für Zweikämpfe gebrauchen kann. Aber ich konnte mich nicht nur im physischen Bereich verbessern, sondern auch im spielerischen Bereich, was Stocktechnik und Spielübersicht beinhaltet. Des weiteren bin ich gespannt, wie sich der 2. Block, in dem ich spiele, präsentieren wird, weil wir uns gut eingespielt haben, jedoch jetzt mit Matthias Verletzung einen schweren Ausfall bewältigen müssen. “

– Was ist dein Saisonziel mit der Mannschaft für diese Saison?

J: „Auf jeden Fall möglichst in jedem Spiel eine gute Leistung abliefern und zeigen welche Qualität unsere Mannschaft hat. Unser großes Ziel ist natürlich Platz 6 also den Klassenerhalt zu erreichen. Aber ins Geheim möchte man ja doch ein bisschen mehr erreichen, also hoffe ich mal, dass wir viele Punkte sammeln und auf einen guten Mittelfeldplatz landen. Ich hoffe, dass wir es immer schaffen mit unserem ganzen Kader anzureisen, sodass wir unsere Bestleistung abrufen können. Im Pokal wollten wir ja eine Runde weiter kommen als letzter Jahr, aber mit dem Gegner in der 2. Runde(Red Devils Wernigerode) wird unser Ziel doch noch knapp. So lange wir ein gutes Spiel gegen Wernigerode abliefern, wäre das schon ein großer Erfolg bei dem wir viel Erfahrung sammeln können. Jedoch werden wir nicht schon vor dem Spiel aufgeben, da bekanntlich „Im Pokal alles möglich ist“ “

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